Fast senkrecht treppauf: Die Sünderstaffel liegt etwas versteckt am Ende der Pfitzerstraße, gar nicht mal weit von der Staatsgalerie oder dem Olgaeck entfernt. Sie führt mit einem kleinen Zwischenrondell durch eine Grünanlage schnurgerade nach oben, hinauf zur Diemershaldenstraße. Die verwunschene, teils zweiflügelige Treppenanlage ist unter den Stuttgarter Staffeln eine
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Der Aufstieg geht in die Beine: Steil führt die überdachte Staffel am Weinberg entlang hinauf zur »Burg«, die seit 700 Jahren hoch über der Altstadt von Esslingen wacht. Die allerdings nie eine Burg war, sondern ab dem 13. Jahrhundert als Stadtbefestigung errichtet und in mehreren Phasen ausgebaut wurde. Ein grandioser
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Mitten im Weinberg: Der Treppenweg scheint direkt in den Himmel zu führen, und Himmelstreppe wird die barocke Anlage deshalb auch genannt. Nach jeweils sieben Stufen, für jeden Wochentag eine, folgt ein Absatz. 52 Wochen hat das Jahr, der Rest ist eine Rechenaufgabe. Oder man zählt einfach nach: als »Jahrestreppe«
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Was war das früher schön! Als ich noch in der Düsseldorfer Bastionstraße wohnte, hatte ich es gut. Denn der Carlsplatz lag direkt vor meiner Tür. Täglich außer sonntags öffnet der Wochenmarkt, und weil Düsseldorf einige gut betuchte Einwohner hat, besticht das Angebot der rund 60 Händler nicht nur durch
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Alles unter einem Dach: Was wäre Stuttgart ohne seine beeindruckende Markthalle? Das im Januar 1914 eingeweihte historische Schmuckstück ist nur knapp der Zerstörung entgangen. In den 1970er-Jahren wäre die zweigeschossige Markthalle mitten im Zentrum beinahe abgerissen worden. Heute gilt das Jugendstil-Gebäude des Architekten Martin Elsaesser als eine der schönsten
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Stabil: Der Weinkonsum liegt seit zwei Jahrzehnten bei etwa 20 Liter pro Kopf, der Schaumwein bei 3,3 Litern – so auch 2019. Ob sich das im Pandemie-Lockdown 2020 wohl deutlich erhöht hat? Andererseits hat die Gastronomie den Winzern weniger Flaschen abgenommen, all das dürfte sich in der nächsten Weinstatistik
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Unterschätzte Rebsorte? Wann immer eine Weinkarte im Restaurant vielversprechend aussieht, bestelle ich Weißburgunder, dessen frische Säure und feine Frucht ich eleganter finde als bei seinem beliebten nahen Verwandten Grauburgunder, der bislang vor allem vom wachsenden Weißweingenuss profitiert und sich schwerer und wuchtiger gibt. Und auch, wenn ich mir das
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Bamberger Hörnchen: Darauf hat die Welt nicht gewartet, dass ich hier auch noch das allseits bekannte Rezept für schwäbischen Kartoffelsalat teile. Mit Brühe, nicht mit Mayonnaise, ebenfalls kein Geheimnis mehr. Aber nachdem ich gerade erst »Rosa Tannenzapfen« auf dem Wochenmarkt gefunden hatte, gab es am vergangenen Freitag Bamberger
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Frauen und Erinnerungskultur: Die »Monacensia im Hildebrandhaus München« hatte zur Blogparade #femaleheritage eingeladen und dazu ermuntert, unbekannte Persönlichkeiten, Texte und Werke zu entdecken. Ausdrücklich waren damit nicht nur Münchner Frauen und ihre Leistungen gemeint, auch Kulturhäuser und Blogger:innen aus anderen Städten waren aufgerufen, über die Präsenz von Frauen,
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Abwechslungsreiche Alb: Wenn man den Winter nicht komplett auf dem Sofa, am Schreibtisch oder in der Küche verbringen sondern sich im Freien bewegen möchte ist das regelmäßige Joggen und Spazierengehen auf immer denselben ähnlichen Strecken in der eigenen Nachbarschaft auf die Dauer etwas eintönig. Also rein in die Wanderstiefel
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Normvorschriften – nein danke! Mir gefallen die »moosgrünen« Schilder (RAL 6005) mit weißem Rand im Sächsischen Elbsandsteingebirge. Und die alten Holzschilder, die man aber immer seltener findet, etwa im Harz und im Bayerischen Wald. Und die bunten Signets der zahlreichen Themenwege im Pfälzerwald – Felsenland-Sagenweg, Drei-Burgen-Tour, Brunnen-und-Quellen-Weg, Pfälzer Waldpfad,
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Ein Gartenreich als Festsaal: Die ländliche Residenz in Weikersheim zeugt noch von den Zeiten, als die Kleinstadt im äußersten Nordosten Baden-Württembergs Stammsitz der Grafen und Fürsten zu Hohenlohe war. Das prächtige Renaissanceschloss, in den 1680er-Jahren im barocken Stil erweitert, und die spektakuläre barocke Gartenanlage bilden ein überaus sehenswertes Gesamtkunstwerk.
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