Zwischen Orient und Okzident: In einem Beitrag zur georgischen Küche hieß es im Deutschlandfunk, das südkaukasische Land habe in der Sowjetunion als Schlemmerparadies gegolten – und dem Artikel von Tatjana Montik gelingt es, nicht nur Interesse zu wecken, sondern auch den Appetit. Im Kochstudio in Tiflis erfährt die
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Deutscher Kohl: Dies ist der zehnte Blumenkohlsalat in zehn Jahren im Blog, ein guter Schnitt, finde ich. Im Frühjahr schmeckt Blumenkohl mit Linsen und Radicchio oder mit Bärlauch, im Sommer mit Tomaten und Kapern, im Winter mit Tahin-Zitronen-Dressing und das ganze Jahr über mit frischen Kräutern. Hier wird
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Überwintern: Früher waren frische Kräuter im Supermarkt und anderswo im Winter schwer zu bekommen, heute erhält man selbst Basilikum Anfang Januar. Eingeflogen wird es allerdings aus Kenia, nachhaltig ist das nicht und so aromatisch wie im Sommer erst recht nicht. Dill, Koriander, Minze, Petersilie, Kresse und Schnittlauch kaufe
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Ganz nach Gusto: Das Erfreuliche an Linsen, Bohnen und Kichererbsen ist aus meiner Sicht, dass sie sich gut mit pikanten Gewürzen und aromatischen Kräutern vertragen, auch mit einer kräftigen »Überdosis« von beidem. Weiße Gigantes, die griechischen Riesenbohnen, mit viel Salbei zählen zu meinen Lieblingsrezepten, und mit Ras el-Hanout
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Ran ans Wurzelgemüse: Fein geraspelter Sellerie, ob roh oder kurz gegart, macht sich ganz hervorragend als Salat. Hier ist der bodenständige Knollensellerie die Hauptzutat, ich habe ihn aber auch schon mit Birne oder Apfel, Brunnenkresse, Feldsalat oder Linsen kombiniert, als französischen Klassiker serviert und eine türkische Variante ausprobiert.
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Durstlöscher-Salat: Der bisher einzige Obstsalat mit Melone auf meinem Blog enthielt auch Kirschen und Pfirsiche, für diesen habe ich drei verschiedene Melonensorten kombiniert. Weil mir der erwähnte Juni-Obstsalat optisch mit den ungleichmäßigen Fruchtfleischstücken nicht gefiel, habe ich mir eigens einen Kugelausstecher gekauft. Damit lassen sich kleinere Kugeln ausstechen
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Rarität: Nur alle zwei Jahre mal gibt es auf meinem Speiseplan – und anschließend hier im Blog – einen delikaten Eiersalat. Im Jahr 2022 kam dabei ein Rezept mit Avocado, Spinat und Radieschen heraus, im Jahr 2020 mit Avocado, Schnittlauch und Kresse, und diese Woche mit Gurke, Radieschen,
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Zeit für Tomaten: Endlich eine üppige Auswahl an reifen Freilandtomaten auf dem Markt! Schön, dass es jetzt im August außer unserem liebsten Sommergemüse auch alle Küchenkräuter in guter Qualität gibt. Denn Tomaten mit ihrer ausbalancierten Mischung von Säure und Süße wissen in jeder Gesellschaft zu glänzen! Schnittlauch passt
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Macédoine: Mit dem französischen Begriff ist einerseits eine Schneidetechnik gemeint, manchmal bezeichnet er aber auch einfach einen Obstsalat. Neben der »macédoine de fruits« kennt die französische Küche auch die »macédoine de légumes«. Für so eine Gemüsemischung – meist mit Erbsen – werden Möhren, grüne Bohnen und andere Zutaten
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Bitter und süß: Gegrillte Pfirsiche landen meist in Desserts, mit einer Kugel Eis und Schlagsahne oder Himbeeren sind sie auch tatsächlich eine echte Nascherei – der Zucker im Obst karamellisiert durch die Grillhitze, die Früchte werden sehr saftig und erhalten eine leicht rauchige Note. Aber auch ein Salat
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Überwürzt? Mit dem Würzen soll man es nicht übertreiben, doch an kräftigen Marinadezutaten habe ich hier nicht gespart, daher kommt der Salat aus ofengerösteten Kartoffeln und meinem Lieblingsgemüse Artischocken ohne weiteres Salz aus. Das Rezept ist sehr deftig vegetarisch und zeichnet sich nicht gerade durch Raffinesse, sondern eben
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Kräuter und Körner: Für diesen Salat mit viel frischem Kerbel verwende ich gern nussig schmeckenden Buchweizen, der dafür wie Reis zubereitet wird. Was ich hier als Salat deklariere, schmeckt auch als warme Beilage, wenn man Kohlrabi und Buchweizen gar nicht erst abkühlen lässt. In Italien gibt’s das (mit
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