TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: HOLZBUCHSTABEN IN PARIS

Fassadenbuchstaben aus Holz: Vertreten sind unterschiedliche Schriftstärken und Typostile, schlanke minimalistische wie bei »A L’IDEALE« oder grobe, chaotische wie bei »VIANDE« (Fleisch) – eine »rohe« Beschriftung, die sich um Schönheit nicht schert. Nicht mal auf Serifen wird verzichtet (siehe die »fromagerie« in der Markthalle des Marché d’Aligre, die
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: BUCHSTABENMALER IN PARIS

Schriftzeichen der Stadt: Jede Stadt hat ihre ganz eigene urbane Typografie. Ob klein und fein oder auffällig-großmaßstäblich: Beschriftungen am Bau und im öffentlichen Raum prägen das städtische Umfeld. In Paris war lange die Schriftmalerei die beste und einfachste Möglichkeit, Ladenbeschriftungen und Fassadenwerbung zu gestalten – auf den ohnehin lackierten
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PARIS PANAME

Amoureux de Paname: Warum heißt Paris umgangssprachlich »Paname«? Paname kommt vielleicht aus dem Argot, der Gaunersprache, wo es »enorm« bedeutet, und ist nicht nur bei ihren Einwohnern als Bezeichnung für die französische Hauptstadt verbreitet, sondern weit darüber hinaus. Die »ville panam’« wäre übersetzt demnach die enorme, große Stadt. Unter
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: WEGZEICHEN BEIM WANDERN

Normvorschriften – nein danke! Mir gefallen die »moosgrünen« Schilder (RAL 6005) mit weißem Rand im Sächsischen Elbsandsteingebirge. Und die alten Holzschilder, die man aber immer seltener findet, etwa im Harz und im Bayerischen Wald. Und die bunten Signets der zahlreichen Themenwege im Pfälzerwald – Felsenland-Sagenweg, Drei-Burgen-Tour, Brunnen-und-Quellen-Weg, Pfälzer Waldpfad,
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JAUME PLENSA: NOMADE IN ANTIBES

Buchstaben-Hülle: Absolut faszinierend ist ein Kunstwerk aus unzähligen weiß lackierten Stahlbuchstaben von Jaume Plensa in Antibes – sein Eindruck wirkt lange nach. Der acht Meter hohe »Nomade«, eine hockende menschliche Figur mit angewinkelten Beinen und einer Körperhülle aus Schriftzeichen, blickt von der Bastion Saint-Jaume am Hafen hinaus auf
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: MONUMENTAL-VERSALIEN IN STUTTGART

Die Leuchtreklame: Wer bei Stuttgart auf der A8 unterwegs ist, unterquert eine gewaltige Stahlkonstruktion. Und den zweitgrößten Schriftzug der Welt nach dem überdimensionalen (unbeleuchteten) HollywoodSign! Denn an den beiden Längsseiten des brückenartigen Messeparkhauses prangen direkt über den Fahrbahnen insgesamt 55 Meter breit die großen Bosch-Schriftzüge. Jeder der acht
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: VERTIKALE SCHRIFT IN KÖLN

Schriftzeichen der Stadt: In den Straßen, auf Fassaden und Verkehrsmitteln, auf Ladenschildern, Leuchtreklamen und Graffiti, Leitsystemen und Verkehrsschildern: Schrift am Bau und im öffentlichen Raum belebt nicht nur das Straßenbild, sondern prägt ganze Städte – ob klein und fein oder auffällig-überdimensional. Eine ganze Schriften- und Schilderwelt tut sich
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: TROTTOIR-TYPO IN PARIS

Nach unten schauen: Street-Art taucht meist an Wänden und nur selten unter unseren Füßen auf. Einige Street-Art-Künstler versuchen, dem Handicap, dass eigentlich niemand nach unten schaut, mit Fiktion und Fantasy etwas entgegenzusetzen. Am liebsten tun sich große Löcher auf, eines der größten dieser Katastrophenszenarios in London wurde von einer
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