TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: LEUCHTSCHRIFT IN PARIS

Leuchtende Lettern: Der Times Square in New York, der Piccadilly Circus in London, Las Vegas oder Tokio zählen zu den bekanntesten Orten, an denen Neonreklame Botschaften leuchtstark verkündet. Was als amerikanisches Phänomen gilt, wurde tatsächlich in Frankreich erfunden. Doch in der französischen Hauptstadt kommt sie nur verhalten zum Einsatz,
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TYPOTRAVELETTE IN FRANKREICH: 50 ARTEN CAFÉ ZU SCHREIBEN

Klassisch: Schrift wirkt. Sie tut es mit Größe, Form, Breite, Stil… Vier Großbuchstaben, in der Typografie auch Versalien oder Majuskeln genannt, sind allerdings nicht viel. Doch selbst vier Großbuchstaben lassen sich ganz unterschiedlich gestalten. Ob gedruckt, aus Holz geschnitten, gegossen oder aufgemalt, in einer Groteskschrift ist die Aussage klar,
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: STREET-ART DER BRÜDER TOQUÉ IN PARIS

Bitte lächeln: Fast alle Pariser haben wahrscheinlich schon mal im Vorübergehen ein Wandbild mit auffallendem Schriftzug gesehen, signiert von den Toqué Frères – und unwillkürlich gelächelt. Tatsächlich wollen die beiden Street-Art-Künstler, zwei Brüder aus Nantes, mit ihren Feel-Good-Botschaften den »grauen« Alltag verschönern, und zu ihren Fans gehören auch Anwohner,
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: HANDWERK? VERSCHWUNDEN!

Kontinuität und Wandel: Wo früher kleine Handwerksbetriebe den Anwohnern ihre Dienste anboten und Krämerläden für die Versorgung des Viertels sorgten, lockt heute immer häufiger der Kommerz. An der einen Fassade steht Boulangerie, doch drinnen residiert hinter dem Bäckereischild ein von Modedesigner Christian Lacroix ausgestattetes Hotel. In der Schlosserei
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: MOSAIKSCHRIFT IN PARIS UND BORDEAUX

Mosaik: 1000 und mehr bunte Steinchen für einen Schriftzug, das ist schon sehr aufwendig für eine Fassenbeschriftung oder einen Bodenbelag. Mosaikkunst im öffentlichen Raum, ob als Bestandteil der Fassadengestaltung oder als architektonisches Element in Innenräumen, tritt in der Gegenwart meist als »Kunst am Bau« auf, nicht als »Beschilderung«. Institutionen
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: PARISER FASSADEN 1

Überbleibsel aus einer anderen Zeit: Was bei Drucksachen als klassischer Typografiefehler gilt, wirkt in Paris an eigenwillig beschrifteten Laden- und Restaurantfassaden durchaus charmant: Viele unterschiedliche Schriften, kaum Freiraum, fast werden die Buchstaben zum Fassadenornament. Aber es geht ja nicht in erster Linie um Lesbarkeit, sondern um Aufmerksamkeit und Außenwerbung.
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: KREIDESCHRIFT IN PARIS

Kreide: Besonders pariserisch wirken auf mich die lässigen, aber lesbaren Beschriftungen der gläsernen Trennwände von Restaurants, denen gleich die Speisekarte abzulesen ist. Für die Beschriftung von Glas werden heute größtenteils Folienschriften verwendet, doch in Paris finden sich auch von Hand geschriebene (oder fast schon gemalte) Beispiele. Bio oder vegan?
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS: ALTE REKLAME IN FRANKREICH

Dubo Dubon Dubonnet: Ein französischer Aperitif, der zwar in Vergessenheit geriet, doch der Werbespruch blieb im Gedächtnis und auch noch an manchen Häuserfassaden erhalten. Mit der Wiederentdeckung von Cocktail-Klassikern wie dem Negroni wanderte der Aperitifwein aber unlängst zurück ins Spirituosenregal. Inzwischen entdecken Bartender die Vielfalt weiterer, mit Kräutern versetzter
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TYPOTRAVELETTE UNTERWEGS

Typografie überall! Schriften und Beschilderungen sind allgegenwärtig und prägen Orte auf subtile und doch eindrückliche Weise. Wer durch Frankreichs Städte oder Dörfer streift, wandert durch Jahrhunderte des geschriebenen Worts. In den Straßen, auf Verkehrsmitteln, Ladenschildern, den Fassaden von Cafés und Restaurants, auf Mauern und Werbeplakaten: Jede Stadt hat ihre
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