Raus aufs Land: Lohnende Erlebnisse warten auf der Schwäbischen Alb, vor allem Naturschätze lassen sich entdecken – weite Hochflächen und schroffe Felsen, die steile Traufkante mit grandiosen Ausblicken ins sanfte Vorland mit seinen Streuobstwiesen, sonnige Wacholderheiden und schattiger Tannen- und Buchenwald, viele Karsthöhlen, ein paar Wasserfälle und grüne
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Adel verpflichtet: Wie viele Schlösser gibt es an der Loire, dreihundert? Eher noch ein paar mehr, wenn man die Adelssitze an den Nebenflüssen wie Indre und Cher mitrechnet. Jedenfalls genug, um jeden Bewunderer prächtiger Renaissance- und Barockarchitektur glücklich zu machen. Die weltweit berühmten Châteaux sind der ganze Stolz
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Avantgardistische Architektur: In den 1920er Jahren entstanden in Paris immer mehr »villa« oder »cité« genannte Privatstraßen mit unterschiedlich gestalteten Einfamilienhäusern. Oft setzte sich ihre Klientel aus Künstlern und Anhängern der Avantgarde zusammen – so auch in der Villa Seurat, einer ruhigen Sackgasse im 14. Arrondissement. Der Architekt André
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Paris Rive Gauche: Hinter diesem Namen versteckt sich eine 130 Hektar große ZAC (= Zone d’aménagement concerté) östlich des Gare d’Austerlitz entlang der Seine, die bis Ivry und zum Périphérique reicht. Einem Dorf ähnelt das Quartier de la Gare, wie der Bereich rund um die Nationalbibliothek als Verwaltungsbezirk
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Schuhschachtel-Architektur: Schaut man sich deutsche Neubauviertel an, beispielsweise auf dem ehemaligen Clouth-Gelände in Köln oder fast überall anderswo, gibt es bei heutiger Architektur für Mehrfamilienhäuser berechtigte Gründe für Unbehagen. Zu beklagen sind gesichtslose, stereotype Bauten mit Flachdach und glatten Fassaden, nebeneinander gestellte Kisten, Trauerspiele einfallsloser Architektur mit Tiefgaragen,
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Rückeroberung des historischen Zentrums: Die Altstadt von Toulon ist ein lebhaftes Viertel mit pastellfarbenen Fassaden und kleinen Platzidyllen. Ein paar Schritte von der befahrenen Avenue de la République entfernt, der zentralen Achse am Hafen entlang mit nüchternen riegelartigen Bauten, kann man schon in das einnehmende Gassengewirr eintauchen. Während
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Moderne am Meer: Trotz des großen zeitlichen Abstands bleibt die Hafenstadt zwangsläufig mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden. Denn als Frankreich von Deutschland besetzt war, zerstörten die Luftangriffe durch die Alliierten im September 1944 das ganze Stadtzentrum von Le Havre. Ihre Bomben ließen nur Trümmer zurück, rund 10.000 Gebäude
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Jardins de la Mémoire: Etwas mehr als drei Jahrzehnte ist er jetzt alt, der Mitte der 1990er Jahre geschaffene Park im Osten der Stadt. Gleich hinter dem Finanzministerium, das mit den »Füßen« in der Seine steht, taucht man in eine andere Welt ein. Die 14 Hektar große Grünanlage
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Goldschrift hinter Glas: In der französischen Hauptstadt stehen rund 200 historische Ladenfassaden unter Denkmalschutz, unter anderem gehört das aufwendig restaurierte Kaufhaus Samaritaine dazu, aber auch viele kleine Alltagsläden. Die im Jahr 1800 gegründete Chocolaterie Debauve et Gallais (30 rue des Saints-Pères) fiel noch keinem modernen Design zum Opfer,
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Château d’Eau: Ich bummle gern durch solche unspektakulären Straßen, wo man noch halbwegs Pariser »Alltag« zu erkennen glaubt. Früher, vor Jahrzehnten, war das beispielsweise die Rue Mouffetard – heute kaum noch als Einkaufsmeile für die Anwohner zu erkennen, da eine Zeitlang jeder Reiseführer die »Mouff« als pittoreske Marktstraße
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Prinzlich: Das Schloss beim idyllischen Örtchen Montlouis-sur-Loire war seit den 1960er Jahren ein kommunales Seniorenheim, doch als es nicht mehr den gesetzlichen Standards entsprach, verkaufte die Gemeinde das Château de la Bourdaisière Anfang der 1990er Jahre an den Prinzen Louis Albert de Broglie. Heute kann man hier in
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Das blüht im August: »Le Grand bleu« im Hintergrund, davor leuchtende Farbenpracht – das blühende Heidekraut verwandelt vom Sommer bis in den Herbst hinein die weite, baumlose Heidelandschaft auf der bretonischen Crozon-Halbinsel in einen lilafarbenen Teppich. »Die Kräuter blühn; der Heideduft steigt in die blaue Sommerluft« (Theodor Storm),
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