Jardins de la Mémoire: Etwas mehr als drei Jahrzehnte ist er jetzt alt, der Mitte der 1990er Jahre geschaffene Park im Osten der Stadt. Der 14 Hektar große Park auf dem Gelände des ehemaligen Weinhändlerdorfs im 12. Arrondissement erstreckt sich von der Accor Arena und dem Finanzministerium bis
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Goldschrift hinter Glas: In der französischen Hauptstadt stehen rund 200 historische Ladenfassaden unter Denkmalschutz, unter anderem gehört das aufwendig restaurierte Kaufhaus Samaritaine dazu, aber auch viele kleine Alltagsläden. Die im Jahr 1800 gegründete Chocolaterie Debauve et Gallais (30 rue des Saints-Pères) fiel noch keinem modernen Design zum Opfer,
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Château d’Eau: Ich bummle gern durch solche unspektakulären Straßen, wo man noch halbwegs Pariser »Alltag« zu erkennen glaubt. Früher, vor Jahrzehnten, war das beispielsweise die Rue Mouffetard – heute kaum noch als Einkaufsmeile für die Anwohner zu erkennen, da eine Zeitlang jeder Reiseführer die »Mouff« als pittoreske Marktstraße
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Prinzlich: Das Schloss beim idyllischen Örtchen Montlouis-sur-Loire war seit den 1960er Jahren ein kommunales Seniorenheim, doch als es nicht mehr den gesetzlichen Standards entsprach, verkaufte die Gemeinde das Château de la Bourdaisière Anfang der 1990er Jahre an den Prinzen Louis Albert de Broglie. Heute kann man hier in
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Das blüht im August: »Le Grand bleu« im Hintergrund, davor leuchtende Farbenpracht – das blühende Heidekraut verwandelt vom Sommer bis in den Herbst hinein die weite, baumlose Heidelandschaft auf der bretonischen Crozon-Halbinsel in einen lilafarbenen Teppich. »Die Kräuter blühn; der Heideduft steigt in die blaue Sommerluft« (Theodor Storm),
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Tour de Sénèque: Der halb verfallene Seneca-Turm erhebt sich auf einem Gipfel des Monte Rottu (564 m) in wilder Landschaft und bietet einen wunderbaren Blick auf die Küste Korsikas, bei klarer Sicht auch bis zu den italienischen Inseln Elba und Capraia. Der markante Felsen, auf dem sich der
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Zuflucht für Künstler: In den 1930er-Jahren lag die »heimliche Hauptstadt der deutschen Literatur« am Mittelmeer. Das friedliche Sanary-sur-Mer an der Côte d’Azur wurde nach und nach zum Refugium für aus Nazideutschland geflüchtete Schriftsteller. Der ehemalige Fischerort, heutzutage ein Städtchen mit 18.000 Einwohnern, entwickelte sich schon um die Wende
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Abwehrzauber aus dem Mittelalter: Fratzenhafte Gesichter schauen auf die Passanten herab: Mit weit aufgerissenen Augen, grimmigem Blick oder herausgestreckter Zunge drücken sie Schrecken, Grauen, Zorn, Abscheu oder Spott aus. Solche Neidköpfe wurden im Mittelalter angebracht, um das Haus vor Unheil und Unbilden zu schützen, Geister und Dämonen fern
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Insel oder Halbinsel? Einst war die Île Renote tatsächlich eine Insel, nur bei Ebbe zu Fuß zu erreichen. Seite Ende des 19. Jahrhunderts und dem Bau einer Straße eine Halbinsel, ist die Île Renote bei Trégastel im Département Côtes d’Armor unbedingt einen Ausflug wert wegen der bizarren Felsenformationen
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Der Charme der Provinz: Zu den beliebten Reisezielen Frankreichs zählen attraktive Großstädte wie Nizza, Marseille oder Bordeaux und mondäne Küstenorte wie Antibes, Trouville oder Biarritz. Die schönsten Urlaubserinnerungen verschaffen oft aber gerade die kleinen Dörfer des Landes. Von den Alpen bis zur Atlantikküste – im ländlichen Frankreich finden
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Landzunge: Unser Ausflug auf die Halbinsel im abgelegenen äußersten Norden der Bretagne galt einer landschaftlichen Besonderheit. Der Sillon de Talbert bei Pleubian, eine lange, in Europa einzigartige Landzunge aus Kieseln und Sand, die weit ins Meer ragt, ist seit 2006 als Naturreservat geschützt. Seevögel wie Pfuhlschnepfe, Küstenseeschwalbe, Brachvogel,
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Lässige Schöne: Bastia hat alles, was einen Städtetrip perfekt macht: eine italienisch wirkende Altstadt, das idyllische Hafenrund des Vieux Port, einladende Cafés, kulinarische Genüsse, geschäftige Einkaufsstraßen – und liegt am Meer. Also nicht gleich nach der Ankunft mit Flieger oder Fähre ins Feriendomizil weiterreisen. Erst mal ankommen, am
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