Japanischer Meerrettich: In diesem Salat habe ich den milden Wintersalat Postelein mit fein gehobelten Möhrenstreifen und einer Wasabi-Mayonnaise kombiniert. Durch Wasabi erhält die vegane Salatcreme (auf der Basis von Mandeln statt mit Ei hergestellt) eine pikante Schärfe. Weil der echte Wasabi so teuer ist, werden für Wasabi-Paste oft
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In Saint-Germain-des-Prés: Nach und nach waren alle deutschen Buchhandlungen aus Paris verschwunden, 2020 schloss die letzte. Unweit der Kirche Saint-Sulpice hat die deutschsprachige Literatur nun wieder einen Ort in der französischen Hauptstadt: 2023 hat Sophie Semin-Handke die Buchhandlung Le neuvième pays in der Rue Bonaparte Nummer 84 im
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Die dritte Dimension: In der Ausstellung »La trame de l’existence« in Paris ist gerade das Werk einer großartigen polnischen Bildhauerin und Textilkünstlerin zu »entdecken«. Die Anführungszeichen sollen unterstreichen, dass Magdalena Abakanowicz (1930–2017) vielleicht nur aufgrund ihrer Nationalität, ihres Geschlechts oder ihrer Arbeit mit Textilien schon ein knappes Jahrzehnt
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MDR: Zu den besuchten Gärten im Loiretal gehören Chaumont und sein Gartenfestival, die Gärten von Château de Villandry, Château de Chambord, Château de Valmer, Château de la Bourdaisière, Château du Rivau und dem Château in Amboise – darunter klassische französische Gärten, ein Renaissance-Garten, ein italienischer Garten, ein Märchengarten
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Aufgeräumt: Möglichst viele Zutaten in einer Salatschüssel zu vereinen, führt meist zu einem bunten, aber nicht unbedingt zum besten Ergebnis (außer beim sommerlichen Käsesalat und beim großen Herbstsalat). Lieber sind mir nur drei, vier Zutaten wie hier – für einen leichten, appetitanregenden Salat als Auftakt. Samen und Nüsse
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Avantgardistische Architektur: In den 1920er Jahren entstanden in Paris immer mehr »villa« oder »cité« genannte Privatstraßen mit unterschiedlich gestalteten Einfamilienhäusern. Oft setzte sich ihre Klientel aus Künstlern und Anhängern der Avantgarde zusammen – so auch in der Villa Seurat, einer ruhigen Sackgasse im 14. Arrondissement. Der Architekt André
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Erkundungen: Eigentlich könnte ich hier den Klappentext abschreiben, um zu erläutern, warum es sich lohnt, das Buch von Gregor Hens zu lesen. Nehmen wir nur den ersten Satz: »Städte sind wie Bibliotheken. Wir gehen durch ihre Straßen, ziehen hier und dort ein Buch heraus, blättern und lesen.« Wer
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Grün weiß violett: Farben spielen nicht nur in der katholischen Liturgie eine Rolle. Bunte Teller erfreuen auch… Ob Grünzeug, Rote Bete und Birne außer farblich auch geschmacklich gut zusammenpassen, habe ich schon vor vier Jahren mit einem Salat ausprobiert. Dort steuerten Walnüsse die nussige Note bei, hier ist
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Der Prinz »strich eine halbe Stunde lang im Walde herum, bis er endlich in einen großen Lustgarten kam, worin alle mögliche Bäume, Stauden, Gewächse, Blumen und Kräuter des ganzen Erdbodens in der anmuthigsten Unordnung durch einander geworfen waren. Die Kunst war in der Anlegung desselben so versteckt, daß
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Buchmesse Leipzig: Im März findet in Leipzig wieder die große Buchmesse statt, ein wichtiger Frühjahrstreff der Buchbranche und mit »Leipzig liest« ein noch größeres Lesefest (www.leipziger-buchmesse.de). Kritikerinnen der Zeitungsfeuilletons und Buchblogger, TV- und Rundfunk-Journalistinnen begleiten das vielfältige Programm mit Besprechungen von Novitäten und Gesprächsrunden mit Autorinnen und Verlagsmenschen.
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Zitronig: Die wohl leichteste Variante eines Krautsalats kommt aus Griechenland. Mit Zitronensaft und wenig Olivenöl angemacht, ist ein »Lachanosalata« eine knackig-frische Angelegenheit und schmeckt obendrein richtig gut. Wird statt robustem Weißkohl der zartere Spitzkohl verwendet, hat der Salat keinerlei deftige Schwere – und auch wenig Ähnlichkeit mit dem
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ZDF: Die Doku-Reihe über Nationalparks stellt im Beitrag über die Cevennen die beeindruckende wilde und abgeschiedene Landschaft im Süden des französischen Zentralmassivs vor, menschenleere Hochebenen, spektakuläre Kalksteinschluchten, unterirdische Höhlenwelten – und auch das kulturelle Erbe. So zeigt der Film die Transhumanz, den Schafauftrieb auf die Sommerweiden hoch über
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