Alle Jubeljahre wieder: Offensichtlich komme ich genau alle zwei Jahre auf die Idee, einen Eiersalat als Abendessen aufzutischen. Also eher selten. Im Jahr 2024 gab es den sättigenden Salat mit Gurke, Radieschen, Rucola und zweierlei Kresse, 2022 kam dabei ein Rezept mit Avocado, Spinat und Radieschen heraus, im
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Ein unwiderruflicher Abschied: Der frisch verheiratete Latein- und Griechischlehrer Eberhard Pfister verbringt die Flitterwochen mit seiner jungen Ehefrau, der 19-jährigen Emmy, in der Mühle seines Vaters im Weserbergland. Die Stätte seiner Kindheit ist bereits verkauft und wird nach diesem letzten vierwöchigen Sommeraufenthalt abgerissen, der »locus amoenus« soll einer
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Drei provenzalische Klöster: Ohne die imposante Abtei Sénanque mit violett blühendem Lavendel davor kommt kein Provence-Reiseführer, kein Bildband oder Kalender aus. Die »Sœurs provençales«, drei beeindruckende Beispiele romanischer Baukunst hinterließen die Zisterzienser: Etwas seltener als das mittelalterliche Wahrzeichen abgebildet und weniger umfangreich vorgestellt werden die Schwesterabteien Le Thoronet
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Der heilige Berg: Östlich von Aix-en-Provence ragt die majestätische Montagne Sainte-Victoire wie ein mächtiger Felswall auf, ein magisch anziehender Anblick. Bei angenehmen Temperaturen, strahlend blauem Himmel und fantastischem Licht lag es in der frühlingshaften Provence nahe, nicht in erster Linie Sehenswürdigkeiten abzuklappern, sondern zu Fuß durch die südfranzösische
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Mandelmild: Wie vielseitig weißer Spargel sein kann, zeigt sich, wenn man ihn nicht nur ganz klassisch mit jungen Kartoffeln und warm serviert. Bei mir gibt es ihn als Suppe, im Pasta-Auflauf mit gekochtem Schinken, zu Linguine mit Garnelen und Zitronensauce, gratiniert mit Parmesan – und alle naselang als
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Ein Brachenatlas: Mit »Acker, Baulücke, Deponie« startet David Bröderbauer zu einer Erkundungstour durch Brachland. Der Biologe und Autor arbeitet im Botanischen Garten der Universität Wien und nimmt uns mit auf zwölf Etappen in Bahnviertel und Baulücken, Zechenareal und Truppenübungsplatz, Kiesgrube und Abfalldeponie, um die »Vielfalt unbekümmerten Lebens« im
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Ein weitläufiges Weingut: Eingebettet in die sanft hügelige Landschaft der Provence, inmitten von Weinbergen und Olivenhainen, Zypressen und Pinienwald liegt das Château La Coste ein paar Kilometer nördlich von Aix-en-Provence. 2002 erwarb der irische Unternehmer Patrick McKillen das mehrere hundert Hektar große Areal der historischen Domaine (südlich des
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Raus aufs Land: Lohnende Erlebnisse warten auf der Schwäbischen Alb, vor allem Naturschätze lassen sich entdecken – weite Hochflächen und schroffe Felsen, die steile Traufkante mit grandiosen Ausblicken ins sanfte Vorland mit seinen Streuobstwiesen, sonnige Wacholderheiden und schattiger Tannen- und Buchenwald, viele Karsthöhlen, ein paar Wasserfälle und grüne
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Zwischen Orient und Okzident: In einem Beitrag zur georgischen Küche hieß es im Deutschlandfunk, das südkaukasische Land habe in der Sowjetunion als Schlemmerparadies gegolten – und dem Artikel von Tatjana Montik gelingt es, nicht nur Interesse zu wecken, sondern auch den Appetit. Im Kochstudio in Tiflis erfährt die
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Aus der Region Grand Est: Wie der Chaource aus der Champagne und viele andere französische Sorten verdankt der Weichkäse Langres seinen Namen der Gemeinde im Nordosten Frankreichs, in deren Umkreis er hergestellt wird. Seit 1991 ist der Käse mit einer Herkunftsbezeichnung geschützt (AOC, seit 2012 AOP). Seine erst
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Adel verpflichtet: Wie viele Schlösser gibt es an der Loire, dreihundert? Eher noch ein paar mehr, wenn man die Adelssitze an den Nebenflüssen wie Indre und Cher mitrechnet. Jedenfalls genug, um jeden Bewunderer prächtiger Renaissance- und Barockarchitektur glücklich zu machen. Die weltweit berühmten Châteaux sind der ganze Stolz
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Aus Italiens und Deutschlands Norden: Der cremeweiße Castelfranco mit leichtem gelbem Schimmer und dekorativen roten Sprenkeln hat die Form einer Rosette und so knackige Blätter wie sein Verwandter, der dunkelrot-violette Radicchio. Wie Chicorée bleibt er hell, weil er vor Licht geschützt heranwächst. Seinen Namen verdankt der Salat der
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