Mandelmild: Der weiße Spargel ist ein wenig bitterer als der grüne, da passt ein Anflug von nussiger Süße als Kontrapunkt ganz gut. Außer den gerösteten Mandeln (am besten halbiert, mir ist es diesmal allerdings nicht gelungen, weil sie zu sehr splitterten, oder Mandelblättchen) habe ich noch vegane Mayonnaise
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Zwischen Orient und Okzident: In einem Beitrag zur georgischen Küche hieß es im Deutschlandfunk, das südkaukasische Land habe in der Sowjetunion als Schlemmerparadies gegolten – und dem Artikel von Tatjana Montik gelingt es, nicht nur Interesse zu wecken, sondern auch den Appetit. Im Kochstudio in Tiflis erfährt die
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Aus Italiens und Deutschlands Norden: Der cremeweiße Castelfranco mit leichtem gelbem Schimmer und dekorativen roten Sprenkeln hat die Form einer Rosette und so knackige Blätter wie sein Verwandter, der dunkelrot-violette Radicchio. Wie Chicorée bleibt er hell, weil er vor Licht geschützt heranwächst. Seinen Namen verdankt der Salat der
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Esst mehr Obst! Im März ist zwar offizieller Frühlingsbeginn, aber auf frisches Obst muss man noch eine ganze Weile warten. Während im Winter Zitrusfrüchte für Abwechslung sorgen und im Sommer Beeren, Pfirsiche und Melonen Vielfalt auf dem Obstteller garantieren, greift man jetzt im frühen Frühjahr am besten zu
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Japanischer Meerrettich: In diesem Salat habe ich den milden Wintersalat Postelein mit fein gehobelten Möhrenstreifen und einer Wasabi-Mayonnaise kombiniert. Durch Wasabi erhält die vegane Salatcreme (auf der Basis von Mandeln statt mit Ei hergestellt) eine pikante Schärfe. Neben der frischen Wurzel gibt es Wasabi als Paste, angerührt mit
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Aufgeräumt: Möglichst viele Zutaten in einer Salatschüssel zu vereinen, führt meist zu einem bunten, aber nicht unbedingt zum besten Ergebnis (außer beim sommerlichen Käsesalat und beim großen Herbstsalat). Lieber sind mir nur drei, vier Zutaten wie hier – für einen leichten, appetitanregenden Salat als Auftakt. Samen und Nüsse
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Grün weiß violett: Farben spielen nicht nur in der katholischen Liturgie eine Rolle. Bunte Teller erfreuen auch… Ob Grünzeug, Rote Bete und Birne außer farblich auch geschmacklich gut zusammenpassen, habe ich schon vor vier Jahren mit einem Salat ausprobiert. Dort steuerten Walnüsse die nussige Note bei, hier ist
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Zitronig: Die wohl leichteste Variante eines Krautsalats kommt aus Griechenland. Mit Zitronensaft und wenig Olivenöl angemacht, ist ein »Lachanosalata« eine knackig-frische Angelegenheit und schmeckt obendrein richtig gut. Wird statt robustem Weißkohl der zartere Spitzkohl verwendet, hat der Salat keinerlei deftige Schwere – und auch wenig Ähnlichkeit mit dem
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Frühling im Januar: Ich habe nur ein ganz kleines Tiefkühlfach, da passt außer dem Eiswürfelbehälter nicht viel rein. Stets vorrätig habe ich daher nur Erbsen und Himbeeren. Tiefkühl-Erbsen verwende ich immer dann, wenn nach Kohl, Wurzelgemüse, Kartoffelgerichten, viel Hülsenfrüchten und Ähnlichem der kulinarische Winterblues unbedingt durch Frühlingsgrün vertrieben
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Deutscher Kohl: Dies ist der zehnte Blumenkohlsalat in zehn Jahren im Blog, ein guter Schnitt, finde ich. Im Frühjahr schmeckt Blumenkohl mit Linsen und Radicchio oder mit Bärlauch, im Sommer mit Tomaten und Kapern, im Winter mit Tahin-Zitronen-Dressing und das ganze Jahr über mit frischen Kräutern. Hier wird
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Überwintern: Früher waren frische Kräuter im Supermarkt und anderswo im Winter schwer zu bekommen, heute erhält man selbst Basilikum Anfang Januar. Eingeflogen wird es allerdings aus Kenia, nachhaltig ist das nicht und so aromatisch wie im Sommer erst recht nicht. Dill, Koriander, Minze, Petersilie, Kresse und Schnittlauch kaufe
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Vitamine fürs neue Jahr: Dieses Rezept der Levante-Küche ist ein toller Nachtisch. Zwar werden Blondorangen eher zum Rohessen verkauft und Blutorangen eher zum Auspressen, doch für diese süße Leckerei sind beide eine gute Alternative. Einen Orangensalat gab es hier bisher nur in der herzhaften sizilianischen Variante: Im »Insalata
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