Der Prinz »strich eine halbe Stunde lang im Walde herum, bis er endlich in einen großen Lustgarten kam, worin alle mögliche Bäume, Stauden, Gewächse, Blumen und Kräuter des ganzen Erdbodens in der anmuthigsten Unordnung durch einander geworfen waren. Die Kunst war in der Anlegung desselben so versteckt, daß
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Zitronig: Die wohl leichteste Variante eines Krautsalats kommt aus Griechenland. Mit Zitronensaft und wenig Olivenöl angemacht, ist ein »Lachanosalata« eine knackig-frische Angelegenheit und schmeckt obendrein richtig gut. Wird statt robustem Weißkohl der zartere Spitzkohl verwendet, hat der Salat keinerlei deftige Schwere – und auch wenig Ähnlichkeit mit dem
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Frühling im Januar: Ich habe nur ein ganz kleines Tiefkühlfach, da passt außer dem Eiswürfelbehälter nicht viel rein. Stets vorrätig habe ich daher nur Erbsen und Himbeeren. Tiefkühl-Erbsen verwende ich immer dann, wenn nach Kohl, Wurzelgemüse, Kartoffelgerichten, viel Hülsenfrüchten und Ähnlichem der kulinarische Winterblues unbedingt durch Frühlingsgrün vertrieben
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Deutscher Kohl: Dies ist der zehnte Blumenkohlsalat in zehn Jahren im Blog, ein guter Schnitt, finde ich. Im Frühjahr schmeckt Blumenkohl mit Linsen und Radicchio oder mit Bärlauch, im Sommer mit Tomaten und Kapern, im Winter mit Tahin-Zitronen-Dressing und das ganze Jahr über mit frischen Kräutern. Hier wird
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Überwintern: Früher waren frische Kräuter im Supermarkt und anderswo im Winter schwer zu bekommen, heute erhält man selbst Basilikum Anfang Januar. Eingeflogen wird es allerdings aus Kenia, nachhaltig ist das nicht und so aromatisch wie im Sommer erst recht nicht. Dill, Koriander, Minze, Petersilie, Kresse und Schnittlauch kaufe
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Vitamine fürs neue Jahr: Dieses Rezept der Levante-Küche ist ein toller Nachtisch. Zwar werden Blondorangen eher zum Rohessen verkauft und Blutorangen eher zum Auspressen, doch für diese süße Leckerei sind beide eine gute Alternative. Einen Orangensalat gab es hier bisher nur in der herzhaften sizilianischen Variante: Im »Insalata
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Wintergemüse: Wenn es auf den Winter zugeht und deutlich kälter wird, geht selbst bei Salatfans wie mir der Appetit auf Rohkost zurück. Für die Wintersalate von Radicchio bis Feldsalat bin ich auch an kühleren Tagen immer zu haben, doch Wurzelgemüse raspele ich nur in den warmen Monaten gleich
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Ganz nach Gusto: Das Erfreuliche an Linsen, Bohnen und Kichererbsen ist aus meiner Sicht, dass sie sich gut mit pikanten Gewürzen und aromatischen Kräutern vertragen, auch mit einer kräftigen »Überdosis« von beidem. Weiße Gigantes, die griechischen Riesenbohnen, mit viel Salbei zählen zu meinen Lieblingsrezepten, und mit Ras el-Hanout
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Russischer Salatklassiker: Auf dem Markt hatte ich Rote Bete gekauft, um einen Salat mit Räucheröl (wie gerade in Paris gegessen) auszuprobieren. Doch nun hatte mir meine Schwester schon zum zweiten oder dritten Mal von einem Salat aus »Mamuschka« von Olia Hercules vorgeschwärmt. Und da ich genau das Osteuropa-Kochbuch
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Salat aus der Pfanne: Mit dem leicht bitteren Radicchio, dem pfeffrigen Rucola und saurer Vinaigrette im Salat harmoniert süßes Obst bestens – hier gab es schon Rezepte mit köstlichen Pflaumen, mit Birne, mit Grapefruit, mit Orangen, mit Apfel und mit Trauben. Mit den letzten Trauben der Saison lässt
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Kohldampf: Wirsing, Weißkohl, Spitzkohl, die Saison für späte Sorten im Freilandanbau geht noch bis zum November. Ein bisschen Pepp verträgt auch der milde Spitzkohl. Der erste Versuch, den Krautsalat mit Chilis eine mexikanische Note zu verpassen, ging jedoch gründlich schief. Es war eindeutig »hot stuff« und des Guten
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Minutensalat aus dem Vorrat: Auf dem Heimweg gekauft und zuhause in wenigen Minuten auf dem Teller ist so ein Salat aus frischem Rucola und zwei Zutaten von der Antipasti-Theke. Rucola ist für einen Salat im Handumdrehen immer eine gute Grundlage, ob mit Pflaumen, Chili und roter Zwiebel, mit
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