3Sat: Zur Atlantikinsel vor der französischen Küste und der Hafenstadt La Rochelle führt seit mehr als drei Jahrzehnten eine Brücke hinüber, doch trotz des nahen Festlands fühlt man sich wie in einer anderen Welt, mit Salzgärten, Austernbänken und einsamen Stränden, bildhübschen Dörfern und malerischen Häfen, lebhaften Märkten und
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Macédoine: Mit dem französischen Begriff ist einerseits eine Schneidetechnik gemeint, manchmal bezeichnet er aber auch einfach einen Obstsalat. Neben der »macédoine de fruits« kennt die französische Küche auch die »macédoine de légumes«. Für so eine Gemüsemischung – meist mit Erbsen – werden Möhren, grüne Bohnen und andere Zutaten
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Urwald in den Rheinauen: Zwischen dichtem Schilfröhricht und alten Bäumen, Totholz und Wassertümpeln, Trockenwiesen und Grundwasserquellen erlauben es einige Beobachtungsstände, seltene Vögel zu beobachten, ohne sie zu stören. Tatsächlich begegnet man hier mehrfach Menschen mit überdimensionalen Kameraobjektiven auf der Fotopirsch oder mit Fernglas und Bestimmungsbuch. Bei Saint-Louis erstreckt
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Formschnitt-Garten: Ein neues Wort habe ich in der Normandie gelernt, Topiary ist der englische Begriff für in Form geschnittene Hecken, Bäume und Sträucher (und auch im Französischen als »topiaire« gebräuchlich). In den am Steilhang der Falaises d’Amont gelegenen Jardins d’Étretat hat Landschaftsarchitekt Alexandre Grivko die Gestaltung mit der
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Bitter und süß: Gegrillte Pfirsiche landen meist in Desserts, mit einer Kugel Eis und Schlagsahne oder Himbeeren sind sie auch tatsächlich eine echte Nascherei – der Zucker im Obst karamellisiert durch die Grillhitze, die Früchte werden sehr saftig und erhalten eine leicht rauchige Note. Aber auch ein Salat
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Seebad am Ärmelkanal: Viel kleiner, als sein großer Ruf vermuten lässt, ist Étretat. Das Seebad an der normannischen Alabasterküste ist ein beliebtes Ausflugsziel für ganze Reisebusse mit Touristen – erst abends nach ihrer Abfahrt wirkt der Ort so beschaulich, wie es ein Dorf seiner Größe (1200 Einwohner) normalerweise
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Überwürzt? Mit dem Würzen soll man es nicht übertreiben, doch an kräftigen Marinadezutaten habe ich hier nicht gespart, daher kommt der Salat aus ofengerösteten Kartoffeln und meinem Lieblingsgemüse Artischocken ohne weiteres Salz aus. Das Rezept ist sehr deftig vegetarisch und zeichnet sich nicht gerade durch Raffinesse, sondern eben
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Das blüht im Mai und bis in den Herbst: Mexikanisches Berufkraut – dieser Name der blühfreudigen Staude deutet an, dass die Pflanzenart ursprünglich in Zentral- und Südamerika beheimatet war. Erigeron karvinskianus bevorzugt sonnige oder halbschattige, trockene Standorte und bildet etwa 30 Zentimeter hohe, buschige Kissen. Die auch Spanisches
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Salattopping: Selbst gemachte Croûtons, ob mit oder ohne Knoblauch, sind eine knusprige Zutat für Salate und Suppen. Die gerösteten Brotwürfel sind nicht nur eine gute Möglichkeit, altbackene Brötchen oder Weißbrot zu verwerten, sondern geben Cremesuppen aus Sellerie, Erbsen, Petersilienwurzeln und anderem Gemüse oder Käse etwas Textur. Bei den
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Sardinenhafen: In Douarnenez hat es uns gefallen. Das abschätzige Fazit eines Bretagne-Reiseführers, man müsse Fisch schon sehr mögen, damit einem der Hafenort zusage, haben wir ignoriert und sind trotzdem hingefahren. Und tatsächlich, bei näherem Hinsehen ist der Ort ein echter Geheimtipp. Denn anders als musealisierte Touristenorte wie Locronan
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Maibaum: »Arbre de mai«, einer der Namen des Weißdorns zeigt an, dass der dornige Strauch seine üppigen Blüten im Mai zeigt. Aubépine ist sein französischer Name, Spern gwenn der bretonische, Crataegus die botanische Bezeichnung. Wie der Apfelbaum und Rosen gehören Weißdorne zur Familie der Rosaceae, die Varietäten der
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Im Finistère: »Na, viel Regen dahinten?« begrüßte uns am Parkplatz ein Apnoe-Taucher in voller Neopren-Montur, der gerade seinen Fang im Auto verstaute, ein großes Netz voller Meerspinnen. Das war reine Ironie, denn die Sonne strahlte Mitte Mai bei sommerlichen Temperaturen vom blauen Himmel, und das Ganze war eine
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