Da habe ich mal aufgepasst! In Japan, so habe ich gelesen, werden Kinder an Essen gewöhnt, indem sie bis zu 30 verschiedene Lebensmittel täglich probieren. Mit einem abwechslungsreichen Speiseplan entwickeln sie viel seltener Allergien und entpuppen sich als unkompliziertere Esser als mit der hier teils propagierten »Beikost«, bei der
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Selbst Kräuter ziehen: Nach einem langen Winter freuen sich Hobbygärtner:innen, wenn endlich wieder frisches Grün aus der Erde sprießt. Früher hatte ich drei, vier Töpfe mit Kräutern auf der Fensterbank, Basilikum, Salbei, Thymian oder Rosmarin. Seit ich Balkon-Besitzerin bin und gerade die gängigen Küchenkräuter ohnehin auf dem Markt bekomme,
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Bares Geld wert? Ende der 1970er-Jahre wurden zum Schutz des Kultur- und Naturerbes die ersten zwölf Kandidaten von der Unesco zum Welterbe erklärt, seit den 1990er-Jahren auch ganze Kulturlandschaften einbezogen. Mit 39 Weltkulturerbestätten und sechs Naturerbestätten steht Frankreich heute an einer der vorderen Stellen weltweit, in Deutschland tragen ähnlich
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Verpackungsmüll durch Online-Handel: Nur zwei Mal habe ich Weine im Onlineversand bestellt – einmal mehrere französische Chenin Blancs von der Loire für eine Weinprobe, weil sie in Deutschland nicht anders zu bekommen waren, das andere Mal schien die Fahrt bis zum Kaiserstuhl zum Weingut Salwey das größere Umweltübel. Doch
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Radelmetropole Bordeaux: Dass Bordeaux mehrfach zur attraktivsten europäischen Reisedestination gewählt wurde, liegt nicht nur an den berühmten Weinen und der klassizistischen Architektur aus dem 18. Jahrhundert – beides gibt es schon länger, auch die Auszeichnung als Unesco-Weltkulturerbe besteht schon seit 2007. Zum echten Besuchermagneten entwickelte sich die Stadt
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Grüne Revolution: Schon vor den Dürre- und Hitzesommern in Folge, nach denen deutsche Städte den Klimanotstand ausriefen, wurde die Pariser Stadtregierung aktiv, um die Auswirkungen des Klimawandels in der französischen Hauptstadt abzumildern und ihren CO2-Ausstoß zu senken (»Plan Climat«). In der Stadt, in der sich im Jahr 2015 fast
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Kompost & Co: Die überbordenden Mülleimer und Abfalltonnen, Papier- und Plastikcontainer in der französischen Hauptstadt sind kein Indiz für eine schlecht funktionierende Entsorgung. Im Gegenteil: Die Pariser Stadtreinigung kommt häufiger als anderswo zum Einsammeln des Haushaltsmülls, die Müllwerker, Straßenkehrer und Kehrmaschinenfahrer sind im Dauereinsatz. Das Problem: Es ist
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Neue Schokoladenseite für Straßburg: Irgendwie waren die Uferstraßen an der Ill nicht mehr zeitgemäß: In der elsässischen Großstadt ist das Auto gar nicht mehr das Fortbewegungsmittel erster Wahl. Im Herbst 2017 begannen die Umbauarbeiten, jetzt ist ein großes Teilstück am Quai des Bateliers schon fertig, nur die Bepflanzung mit
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Fleischkonsum halbieren: Das brachte es heute sogar in die Nachrichten: Umweltschützer fordern die Deutschen auf, nur noch halb so viel Fleisch zu essen. Anders seien Klima- und Naturschutzziele nicht zu erreichen, so eine der zentralen Aussagen bei der Vorstellung des »Fleischatlas 2018«, der gerade zum vierten Mal erschien.
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Stau im Automobilland: 34,4 km sind es von meiner Haustür bis zum Eingang des Unternehmens in Stuttgart, für das ich manchmal freiberuflich arbeite. Mit dem Auto brauche ich dafür 1 Stunde, wenn ich gut durchkomme. Oder 1 Stunde und 15 Minuten. Aber nur, wenn ich antizyklisch nach dem
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Volle Kraft voraus: Kreuzfahrten sind beliebt wie nie zuvor, seit das Preisniveau den Urlaub auf dem Schiff erschwinglich macht. Rund-um-die-Uhr-Bespaßung und 24-Stunden-Büffets – immer mehr Urlauber entscheiden sich für diese Art der »All-inclusive-Ferien«. Gefragt sind vor allem Rundfahrten im Mittelmeerraum, aber auch in Bordeaux legen jährlich mehr Kreuzfahrtschiffe
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Nachhaltiger Tourismus: Ist das überhaupt möglich? Der Tourismus boomt und gehört weltweit zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren, doch mit dem Umsatz der Branche wachsen auch die negativen Aspekte. In den letzten Wochen und Monaten häufen sich die Meldungen, dass immer mehr Städte und Regionen am Ansturm verzweifeln. In Barcelona
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