Sitzen ist das neue Rauchen: Für die Erkenntnis, dass zu wenig Bewegung ungesund ist, brauche ich keine wissenschaftlichen Studien. Weil ich im Alltag viel zu viel sitze – einer der größten Nachteile eines Schreibtischjobs am Computer im Homeoffice –, bewege ich mich gern in meiner Freizeit, nicht nur in
More
Meine Straße: In der Rue des Abbesses habe ich mal gewohnt, deshalb verbinde ich einige sentimentale Erinnerungen an diese schon länger zurückliegende Zeit, in der die »Halbhöhenlage« am Montmartre noch ein echtes Pariser Dorf war, und betrachte sie als eine »meiner« Straßen. Der Fischhändler an der Ecke zur Rue
More
GASTBEITRAG VON DR. CHRISTOPH FISCHER: Wenn einer, der das Meer liebt, sich eigentlich nichts anderes vorstellen kann, als nach Langeoog zu fahren, liegt der Gedanke an die Bretagne nicht gerade nah. Nun ist ein Leben ja im Idealfall eine Angelegenheit von Jahrzehnten. Und in Jahrzehnten kann sich viel ändern.
More
Azurblaue Küste: In Hyères soll Stéphen Liégeard (1830–1925), ein Jurist, Politiker und Schriftsteller aus dem Burgund, beim Anblick des tiefblauen Meeres zum ersten Mal »Ah, la Côte d’Azur …« (»Ah, die azurblaue Küste …«) ausgerufen haben. Das lässt sich nicht nachprüfen, Tatsache ist jedoch, dass Stéphen Liégeard 1888 einen
More
GASTBEITRAG VON DR. CHRISTOPH FISCHER: Manchmal ist es gut und regelrecht beeindruckend, völlig unvorbereitet und nahezu ahnungslos in einer Stadt anzukommen, in der man nur Station machen will. Und die man dann am anderen Morgen auf eine fast traurige Art und Weise wieder verlässt, weil man eigentlich noch viel
More
Unterwegs auf Küstenpfaden: Ihren Namen verdanken die »Sentiers des Douaniers« den Zöllnern, die früher auf den schmalen Wegen am Meer patrouillierten, um Schmuggler auf frischer Tat zu ertappen. Schon im Ancien Régime hatte Colbert, Finanzminister unter Sonnenkönig Ludwig XIV., Steuern eingeführt, die an den Grenzen Frankreichs auf eingeführte
More
Im zweiten Arrondissement: Vom Forum des Halles bis zur Rue Réaumur reihen sich in der Rue Montorgueil mehr als zwei Dutzend Metzger, Fisch- und Gemüsehändler, Käsegeschäfte, Patisserien, Bäckereien, Traiteure und Blumengeschäfte aneinander. Eigentlich gibt oder gab es so eine Marktstraße, in der die Anwohner all das einkaufen können, was
More
Vom Borsberg zur Rysselkuppe: Als in Dresden die Sonne endlich mit strahlend blauem Himmel den lang ersehnten Frühling ankündigte, war ich kurzentschlossen in Wachwitz und Loschwitz ein Stück auf dem Sächsischen Weinwanderweg entlang spaziert. Und weil’s so schön war, am Tag darauf gleich noch mal! Das Wegstück durch
More
Stadtwinzer: Nachdem am Dienstag gefühlt noch Winter war, kam am gestrigen Mittwoch die Sonne heraus – und kündigte mit strahlend blauem Himmel den lang ersehnten Frühling in Dresden an. Also nichts wie raus und ein Stück laufen. Mit dem Bus 63 ging es nach Altwachwitz, einem einstigen Weinbaudorf,
More
Morgens einen Café zum Aufwachen? Schmeckt auch am Stehtisch oder Tresen direkt in der Kaffeerösterei (und meist deutlich besser als im Hotel). Zwei alteingesessene Marseiller Traditionsunternehmen sind mein Tipp – die Torrefaction Noailles an der Canebière gibt es seit 1927, die Maison Debout in der Rue François Davso in der
More
Leseherbst: Unter den vielen schönen Buchhandlungen in der französischen Hauptstadt ist Galignani vielleicht die eleganteste. Kein Paris-Aufenthalt, ohne dass ich dort vorbeischaue. Schon die Schaufenster wecken Leselust zu jeweils aktuellen Themen – zum Frauentag im März mit Büchern von und über Simone de Beauvoir bis Simone Veil. Drinnen im
More
Da schau her: Auf anderen Etappen des Zöllnerpfads waren wir allein unterwegs – jetzt im Oktober ist die Touristensaison an der bretonischen Küste eindeutig zu Ende. Zwischen Ploumanac’h und Perros-Guirec dagegen kommt uns eine Busladung österreichischer Senioren entgegen. Breit genug ist der Weg hier ja, der anderswo oft
More
Neueste Kommentare