Meer-Wert: Unterhalb des Panier-Hügels erhebt sich die mächtige Kathedrale La Major, die Mitte des 19. Jahrhunderts im neoromanisch-byzantinischen Stil errichtet wurde. Unter dem komplett neu gestalteten Vorplatz stößt man auf die umgebauten Voutes de la Major und ein Stück weiter auf die ehemaligen Docks de la Joliette, historische Speicherhäuser,
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Vorhangfassaden: Wer kennt sie nicht, die typischen Wabenfassaden von Kaufhausbauten in deutschen Innenstädten? Sie waren einst das Markenzeichen von Horten – die vorgesetzte abstrakte Fassade bestand aus Elementen, die stilisiert den Buchstaben »H« nachbilden. Anfang der 1960er Jahre setzte der Baumeister Egon Eiermann (1904–1970), einer der bedeutendsten Architekten und
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Kleine Dinge im Stadtraum: Woran erkennt man auf dem Foto einer Straße, um welche Stadt es sich handelt, auch wenn die Bildlegende fehlt und kein bekanntes Wahrzeichen zu sehen ist? In Großstädten wie Paris neben der klassischen Architektur der Sandsteinfassaden mit den schmiedeeisernen Balkongeländern und Mansarddächern vor allem an
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Es regnet in Paris? Kein Grund, den lang ersehnten Stadtbummel ausfallen zu lassen. Wer einen Schietwettertag clever rumkriegen möchte, verlegt die Tour einfach in die schönsten Passagen. Um 1800 wurde die erste Passage gebaut, mehr als 100 konnte man einst zählen. Ein Reiseführer von 1852 beschreibt die glasgedeckten
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Jugendstil: Selbst wenn der Himmel seine Schleusen öffnet und mehr Wasser kaum herunterkommen kann, macht der Jugendstileingang zur Metro noch »bella figura« auf der Place des Abbesses am Montmartre. Aber noch während die recht einheitlichen, heute weltweit berühmten Stationseingänge der Anfangszeit – nach Entwürfen des französischen Architekten Hector
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Bjarke Ingels hat den Bogen raus: Am Ufer der Garonne in Bordeaux wurde sein Entwurf für das MÉCA realisiert, ein echter Eyecatcher an der Bahnstrecke, über die man nach Bordeaux anreist – wie das Musée des Confluences an der Autobahn in Lyon. »Designed by BIG«, ja, so lautet die
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Fenêtres murées: So viele zugemauerte Fenster in Bordeaux, was hat das zu bedeuten? Am 24. November 1798 wurde sie eingeführt, die Tür- und Fenstersteuer (Impôt sur les portes et fenêtres), und bis 1926 blieb sie in Kraft. Eine ähnliche Tür- und Säulensteuer, Ostiarium und Columnarium genannt, hatten schon
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Fort Médoc: Wenn man einmal anfängt, will man mehr. Nein, ich meine weder Chips noch Schokolade, sondern Festungsanlagen von Vauban. Im Auftrag des Sonnenkönigs Ludwig XIV. schützte Baumeister Sébastien Le Prestre de Vauban (1633–1707) ganz Frankreich mit einem Netz von Bollwerken zur Verteidigung gegen mögliche Invasoren. Zwölf besonders
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Schau doch mal hoch: Typisch für Bordeaux sind nicht nur die schmiedeeisernen Balkongitter und die großen historischen Türklopfer – auch Maskaronenköpfe sind allgegenwärtig an den Gebäuden der Altstadt. Schlendert man ein Stück entlang der schönen Fassaden zur Garonne hin, am Quai de Richelieu beispielsweise, und schaut auch mal
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Der Bauch von Paris: An der Stelle des legendären »Ventre de Paris«, des einstigen Großmarkts mitten im Zentrum, entstand in den 1970er-Jahren auf der freigewordenen, 5 Hektar großen Fläche das größte Einkaufszentrum der Stadt, angebunden an die größte Pariser Métro- und RER-Station Châtelet, an der täglich rund 750.000
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Wohnzimmer für Flaneure: Die meisten der berühmten, einst weit über 100 Pariser Passagen entstanden zwischen 1820 und 1850. Die glasüberdachten, von Läden gesäumten und künstlich beleuchteten Passagen verdanken sich der damals neuen Konstruktionsweise mit Eisenträgern und Glas, wie sie auch bei Bahnhöfen und Ausstellungshallen wie dem Grand Palais
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Noch bis zum 26. Februar 2017: Die Pinakothek der Moderne in München zeigt das Werk von Francis Kéré. Der Architekt wurde in Gando geboren, einem kleinen Dorf in Burkina Faso, in dem es weder Elektrizität noch fließend Wasser gab und kaum einer der Bewohner lesen oder schreiben kann. Als
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