Der Bauch von Dijon: Als Mittelpunkt von Dijon im fast komplett Fußgängern vorbehaltenen Zentrum gilt die halbkreisförmige Place de la Libération mit dem Herzogspalast. Doch am Samstag verlagert sich das lebhafte Treiben an einen anderen Ort, in und rund um die prächtige Belle-Époque-Markthalle, in der man sich mit
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Beschränkte Haltbarkeit: Beim Klimaschutz haben wir in Deutschland, wahrscheinlich sogar in ganz Europa, kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Umsetzungsproblem. Leider sprechen (und schreiben) nur Experten und Wissenschaftlerinnen Klartext und fordern Tempo und einen Paradigmenwechsel, die Politik verzichtet auf offene Worte und bremst aus – aus Angst, die Wiederwahl zu
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Eine Dachlandschaft aus Zink: Auf ungefähr 32 Millionen Quadratmeter schätzt APUR die Dachflächen in Paris, rhythmisiert durch Tausende von kleinen tönernen Schornsteinen. Als charakteristisches Merkmal prägen Zinkdächer das Stadtbild der französischen Metropole intra muros, also innerhalb des Périphérique – was sich so richtig aber erst durch den Blick
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Namenlos: Französische Balkone, auch Pariser Fenster genannt, gehören zum Stadtbild in Paris – als kunstvolle Geländer aus Eisen schmücken sie die Fassaden entlang der Boulevards und Avenuen. Bei historischen Gebäuden kennen wir oft die Namen der Architekten, doch nur selten ist so ohne Weiteres herauszufinden, wer die dekorativen
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Ein Blick nach oben: Als Fan von Guss- und Schmiedeeisen schenke ich dieser Handwerkskunst in den Städten Frankreichs gern ein besonderes Augenmerk, etwa den schönen Haustüren in Paris oder den Balkongittern und Türklopfern in Bordeaux. Aber obwohl ich auf historische Architekturdetails achte, sind mir die aufwändig verzierten Jalousienverkleidungen
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Ein Ort für Literatur: Seit Kurzem erst ist die versteckte Passage in unmittelbarer Nachbarschaft des Centre Pompidou wieder zugänglich, ein paar begrünte Pflanzentöpfe stehen schon wieder vor den bunten Ladenfassaden aus Holz. Das kopfsteingepflasterte Gässchen, das so nostalgisch wirkt, wurde gerade komplett renoviert. Vorher ziemlich abgeschrammt, wirken die
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Bahnhofsarchitektur: Das 19. Jahrhundert ist das Zeitalter der Eisenbahn. Gleich mehrere Bahnhöfe wurden in Paris gebaut, von denen Züge in alle Himmelsrichtungen starten, allesamt gewaltige Bauwerke, die schon den Zeitgenossen als Kathedralen einer neuen Zeit erschienen. Ein erster Bau der Gare du Nord wird 1846 eröffnet, erweist sich
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Passage mit Patina: Diskret durchquert sie den Häuserblock zwischen Rue Jean-Jacques Rousseau und Rue du Bouloi. Die so stilvolle wie stille Galerie Véro-Dodat unweit des Louvre hat sich ihren Charme über die Jahrhunderte bewahrt und wirkt noch fast original. Die glasüberdachte Passage entstand im Jahr 1826, zur Blütezeit dieser
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Festungen für den Sonnenkönig: Im Auftrag von König Ludwig XIV., der mit all seinen Nachbarn Krieg führte, schützte Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre de Vauban (1633–1707) ganz Frankreich mit einem Netz von Bollwerken, plante neue und modernisierte bestehende Festungen. Zwölf besonders gut erhaltene Fortifikationen des Architekten gehören seit 2008 zum
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Marktforscherin: Als ich über ein Bauprojekt im Zentrum von Paris las, das auch einen Markt integriert, war mein Interesse gleich geweckt. Ein leerstehendes Verwaltungsgebäude am Seine-Ufer, in dem die Pariser früher ihre Bauanträge (Cerfa 1340609) einreichen mussten, wurde im Mai 2022 nach einem Komplettumbau neu eröffnet. Nun kann man
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La ferronnerie d’art: Offensichtlich ist das Kunstschmiedehandwerk ein wenig beachteter Aspekt in Kunst- und Architekturgeschichte, jedenfalls ist es doch recht schwierig, Näheres darüber in Erfahrung zu bringen. Dabei springen die schönen schmiedeeisernen Balkongitter, Treppengeländer, Vordächer (»marquises«), Türen und Portale in Paris und anderen Städten Frankreichs wie Bordeaux (dort neben
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Küstensteinbrüche: Charmante Häuschen, Mühlen, kleine und große Kirchen, Bauernhöfe, teils ganze Dörfer mit Natursteinmauerwerk aus Granit prägen in der Bretagne das Landschaftsbild. Das Gestein ist extrem hart, sehr beanspruchbar und verwitterungsbeständig – er gilt als stabilster aller natürlichen Baustoffe. Das macht die schönen Bruchsteinhäuser robust und so langlebig,
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