Russischer Salatklassiker: Auf dem Markt hatte ich Rote Bete gekauft, um einen Salat mit Räucheröl (wie gerade in Paris gegessen) auszuprobieren. Doch nun hatte mir meine Schwester schon zum zweiten oder dritten Mal von einem Salat aus »Mamuschka« von Olia Hercules vorgeschwärmt. Und da ich ihr Osteuropa-Kochbuch wie
More
Arte: Zu den vielen tollen Reihen in der Arte-Mediathek gehört »Blow up«, eine Fundgrube für Filmfreunde. Meist geht es um Filmmusik, Vorspänne, bestimmte Regisseure oder Schauspielerinnen. Ich schaue allerdings die thematischen Folgen am liebsten, Rennen im Film, Dinosaurier im Film, Grün oder Blau im Film. Jetzt widmen sich
More
Hafenbilder: Dass nicht nur Landschaften und die Farben von Himmel und Meer zu künstlerischen Arbeiten inspirieren, sondern auch Häfen mit ihren Kränen und Containern, Docks und Silos, Fähren und Öltankern zeigt das Musée d’art moderne André Malraux (MuMa) in Le Havre mit seiner Winterausstellung »Ports en vues«. Rund
More
Salat aus der Pfanne: Mit dem leicht bitteren Radicchio, dem pfeffrigen Rucola und saurer Vinaigrette im Salat harmoniert süßes Obst bestens – hier gab es schon Rezepte mit köstlichen Pflaumen, mit Birne, mit Grapefruit, mit Orangen, mit Apfel und mit Trauben. Die heutige Variante, erneut mit Trauben, aber
More
Geheimschubladen, Zettelkästen und mehr: Eine Ausstellung über Schränke in der Wissenschaft oder Bäume in der Kunst, ein Sammelband über Müll in der Literatur oder erste Sätze von Romanen – solche Themen quer zu Genres und Disziplinen finde ich äußerst spannend. Wen wird es also wundern, wenn ein Buch
More
Jardins de la Mémoire: Etwas mehr als drei Jahrzehnte ist er jetzt alt, der Mitte der 1990er Jahre geschaffene Park im Osten der Stadt. Der 14 Hektar große Park auf dem Gelände des ehemaligen Weinhändlerdorfs im 12. Arrondissement erstreckt sich von der Accor Arena und dem Finanzministerium bis
More
Les Mondes de Colette: Schon als Schriftstellerin zählt Sidonie Gabrielle Colette (1873–1954) zu den faszinierenden Figuren der französischen Literatur im 20. Jahrhundert, ihr Werk ist so populär wie von der Kritik anerkannt und noch heute erstaunlich aktuell. Wie es der Titel der Ausstellung in der französischen Nationalbibliothek (BnF)
More
Liegengeblieben: Auf Recherche-Reise im eigenen Auto unterwegs für die neue Auflage des Reisetaschenbuchs Elsass aus dem DuMont Verlag kann man was erleben! In Westhalten machte es beim Abbiegen »kkkrrrrrkkkk«, danach war die Kupplung zu keinem Einsatz mehr bereit. Auf dem Rückweg vom Parc de Wesserling ganz im Süden
More
Gebrannte Mandeln: Unter Pralinen versteht man in vielen Ländern mit Ganache, Marzipan oder anderem gefülltes Schokoladenkonfekt. In Lyon sind »pralines« rosa gefärbte gebrannte Mandeln. Es gibt sie in transparenten Tütchen oder hübsch verpackt in den Patisserien zu kaufen, mit einem Überzug aus karamellisiertem Zucker, der mal puderrosa, mal
More
Kohldampf: Wirsing, Weißkohl, Spitzkohl, die Saison für späte Sorten im Freilandanbau geht noch bis zum November. Ein bisschen Pepp verträgt auch der milde Spitzkohl. Der erste Versuch, den Krautsalat mit Chilis eine mexikanische Note zu verpassen, ging jedoch gründlich schief. Es war eindeutig »hot stuff« und des Guten
More
Musée de l’Orangerie: Wer ohne Ticket mit Zeitfenster in die Ausstellung möchte, kann sich auf mehr als zwei Stunden Wartezeit einstellen, so lang ist die Schlange vor dem Museumseingang im Jardin des Tuileries. Ob die Ausstellung, die nach New York und Montreal nun in Paris zu sehen ist,
More
Goldschrift hinter Glas: In der französischen Hauptstadt stehen rund 200 historische Ladenfassaden unter Denkmalschutz, unter anderem gehört das aufwendig restaurierte Kaufhaus Samaritaine dazu, aber auch viele kleine Alltagsläden. Die im Jahr 1800 gegründete Chocolaterie Debauve et Gallais (30 rue des Saints-Pères) fiel noch keinem modernen Design zum Opfer,
More
Neueste Kommentare