Goldschrift hinter Glas: In der französischen Hauptstadt stehen rund 200 historische Ladenfassaden unter Denkmalschutz, unter anderem gehört das aufwendig restaurierte Kaufhaus Samaritaine dazu, aber auch viele kleine Alltagsläden. Die im Jahr 1800 gegründete Chocolaterie Debauve et Gallais (30 rue des Saints-Pères) fiel noch keinem modernen Design zum Opfer,
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Château d’Eau: Ich bummle gern durch solche unspektakulären Straßen, wo man noch halbwegs Pariser »Alltag« zu erkennen glaubt. Früher, vor Jahrzehnten, war das beispielsweise die Rue Mouffetard – heute kaum noch als Einkaufsmeile für die Anwohner zu erkennen, da eine Zeitlang jeder Reiseführer die »Mouff« als pittoreske Marktstraße
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Herbstlese: Bei der beständigen Suche nach neuer Lektüre gibt es für mich zwei maßgebliche Informationsquellen im Internet: Den Perlentaucher, der mit seiner täglichen Feuilletonschau auf die Rezensionen der wichtigen Tageszeitungen verweist. Und die Buchbesprechungen des Deutschlandfunks Kultur, wo ich schon oft auf Lesestoff gestoßen bin, der mir sonst
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Croulebarbe: So touristisch die Rue Mouffetard ist, für die meisten Paris-Besucher beginnt gleich hinter der Kirche Saint-Médard vermutlich Terra incognita. Und tatsächlich wird man in dem Croulebarbe benannten Quartier südlich des Quartier Latin nicht weltbewegend Spektakuläres, aber durchaus Bemerkenswertes entdecken. Jedes der 20 Arrondissement besteht aus vier Quartiers,
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3Sat: Die Reise-Doku aus der Reihe »Traumorte« beginnt östlich von Orléans und folgt der Loire flussabwärts. Neben prächtigen Schlössern wie Chambord oder Chenonceau und Weinbergen gibt es in der Weltkulturerbe-Region noch viel mehr zu entdecken, die gotische Kathedrale und das Maison Jeanne d’Arc in Orléans, Kleinstädte wie Amboise,
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Café A: Geheimtipps gibt es eigentlich nicht in Paris. Nichts bleibt lange nur Eingeweihten bekannt, zu viele Stadtmagazine, Gastroführer, Tageszeitungskolumnisten und Blogger aus aller Welt spüren hier täglich neue Lokale und Locations auf. Das im Couvent des Recollets versteckte Café (148 rue du Faubourg Saint-Martin) ist also ebenfalls
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Im Musée Carnavalet: Die im März 2019 im Alter von 90 Jahren verstorbene Agnès Varda (1928–2019) ist vor allem als vielfach ausgezeichnete Regisseurin von Spiel- und Dokumentarfilmen bekannt und gilt in Frankreich als »Grande Dame der Nouvelle Vague«. 1954 drehte die französische Filmemacherin ihren ersten Film, als Autodidaktin.
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Die Metro aufmöbeln: Bis heute werden die Sitzschalen aus Plastik in Rot, Blau, Orange, Gelb und Grün in Serie produziert und sind ikonischer Bestandteil der Pariser Metro wie auch die weißen Metrofliesen. Aus den 1970er-Jahren stammt der Entwurf für den »siège coque« im sogenannten Stil Motte-Andreu (benannt nach
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Drei Sechs Neun: In ihren elf Pariser Domizilen wohnte Colette mal im Erdgeschoss im 16. Arrondissement, mal hoch unter dem Dach im Hôtel Claridge an den Champs-Élysées. Sie lebte in einem mehr als 14 m langen dunklen Tunnel im Zwischengeschoss des Palais Royal direkt über einem Durchgang, bezog
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Im Centre Pompidou: Bevor das Kunst- und Kulturzentrum in Paris wieder für eine mehrjährige Renovierung schließt, voraussichtlich bis 2030, ist dort noch eine sehenswerte Retrospektive mit fast 200 Gemälden der französischen Malerin Suzanne Valadon zu sehen. Kaum zu glauben, die letzte große Sanierung des 1977 eröffneten Centre Pompidou
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Luxuriöse Raumhöhe: In den schönen glasüberdachten Ladengalerien in Paris habe ich schon oft fotografiert, doch die meisten Aufnahmen habe ich von der lichterfüllten Passage du Grand Cerf – bei jedem Durchstreifen habe ich die Kamera wieder hervorgeholt. Weil ich gern durch das 2. Arrondissement spaziere, komme ich häufig
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Keramiktrends: Eine Zeitlang kam kein neuer Fliesenspiegel in Wohnmagazinen, Pinterest- und Instagram-Accounts, ob für Küche oder Bad, ohne die seitlich abgeschrägten Kacheln aus. Der Name ist Programm: In weiß glasierter Ausführung geschaffen wurden Metrofliesen um das Jahr 1900 zur Verkleidung von Wänden und Deckengewölben in der Pariser U-Bahn.
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