Riesenbaby mit Appetit: Wer würde Gargantua mit Salat in Verbindung bringen? Wenn der sprichwörtlich gewordene Vielfresser und seine ungeschlachte Familie zum Nachtessen laden, wird dieses aus sechzig Ochsen, drei Färsen, zweiunddreißig Kälbern, fünfundneunzig Hammeln, dreihundert Spanferkeln und Rebhühnern, Schnepfen, Kapaunen, Tauben, Hühnern und Hasen in noch größeren Mengen sowie
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Klotzsche machte unsicher eine Bemerkung über fatale Lebewesen. Sonst aber sei er sehr für die frische freie Natur, besonders für Segelsport … Gretchen seufzte schon wieder. Er brach ab und fragte, ob auch sie die Natur liebe. Ja? Und was sie denn vorziehe: die Berge? die kleinen Lämmer?
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Wortmusik: Vielleicht gibt es keine andere Treppe weltweit, die ihre besondere Berühmtheit so sehr einem literarischen Werk verdankt. Allenfalls kann noch die Treppe im ukrainischen Odessa mithalten, die dank einer Schlüsselszene in Sergei Eisensteins Film »Panzerkreuzer Potemkin« (1925) ebenfalls zu einem emblematischen Schauplatz wurde. Im Jahr 1951 erschien der
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ERICH MÜHSAM Der Gesang der Vegetarier. Ein alkoholfreies Trinklied Wir essen Salat, ja wir essen Salat Und essen Gemüse früh und spat. Auch Früchte gehören zu unsrer Diät. Was sonst noch wächst, wird alles verschmäht. Wir essen Salat, ja wir essen Salat Und essen Gemüse früh und
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Abecedarium: Reine Nachschlagewerke legen gern das Alphabet als Ordnungsprinzip zugrunde, Sachbücher seltener und Literatur kaum. Dennoch gibt es auch in der Belletristik allerhand Beispiele für Lesestoff in alphabetischer Reihenfolge: »Album« von Marie-Hélene Lafon und »Sachen machen« von Gertrude Stein stelle ich hier kurz vor. »Mein Alphabet« von Ilma Rakusa,
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Bauer sucht Frau: Annette, Ende 30, lebt im äußersten Norden Frankreichs und hat auf die Kontaktanzeige eines auch nicht mehr ganz jungen Bauern aus der Auvergne geantwortet. Ihrem elfjährigen Sohn will sie den getrennt lebenden Vater Didier, einen gewalttätigen und straffälligen Alkoholiker, nicht weiter zumuten – und für
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Un chemin de tables: Eigentlich war es nicht vorherzusehen, dass Mauro Koch werden würde, auch wenn er es schon als Grundschüler liebte, jeden Tag nach der Schule einen Kuchen zu backen wie andere das Fußballspielen, Malen oder Lesen. Doch im Sabbatjahr, nachdem er sein Studium der Wirtschaftswissenschaften beendet hat,
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Montmartre: Gar nicht weit von den touristisch frequentierten Hot-Spots am Montmartre trifft man beim Bummel durch etwas abgelegenere Sträßchen auf allerhand hübsche Ecken und Kuriositäten, etwa die idyllische Sackgasse Villa Léandre, die abgewetzte Büste von Dalida, deren Brust unzählige Menschen berührt haben, weil das Glück in der Liebe bringen
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