Einlass erwünscht: Wem sind sie im Frankreich-Urlaub noch nicht aufgefallen, die Türbeschläge in Form einer Hand? Ob im selben Farbton lackiert wie die massive Eingangstür, aus blank poliertem oder abgewetzten Metall, die typischen Türklopfer in französischen Altstädten sind dekorativ und funktional zugleich: Mit oder ohne Kugel, mit oder
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Altes Eisen: Als in Paris die Jugendstil-Métroeingänge von Hector Guimard noch nicht unter Denkmalschutz standen, wurden viele abgebaut und ausrangiert. Teilweise aber auch verschenkt: So stehen in Moskau (Station Kiewskaja), Lissabon (Station Picoas) und in Mexiko-City (Station Bellas Artes) Originale aus Paris. Die Anregung kam von Jean Drapeau,
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Unter Tage: Als mit dem Bau der Pariser Métro im Jahr 1898 begonnen wurde, war eine der Planungsvorgaben, die Stationen in geringstmöglicher Tiefe zu errichten. Herausforderungen beim unterirdischen Tunnelbau waren vor allem die Unterquerung der Seine – und die des Montmartre-Hügels. 129 Meter und ein paar Zentimeter hoch
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Perlen aus Muranoglas: Die Treppe unter dem schimmernden Perlenbaldachin mitten auf der Place Colette, direkt vor der Comédie Française, scheint als Eingang in eine Märchenwelt zu führen. Den »Kiosque des Noctambules« der Metrostation Palais-Royal hat Jean-Michel Othoniel gestaltet. Der Pariser Künstler mit Atelier im 3. Arrondissement, dem derzeit bevorzugten
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Apfelsorte: Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte Landwirt Jakob Fischer in unmittelbarer Nähe seines Hofs in Oberschwaben die später nach ihm benannte Apfelsorte, die teils auch »Schöner vom Oberland« oder »Roter vom Oberland« genannt wird. Der Urbaum steht noch heute als Naturdenkmal im Landkreis Biberach. Die großen und duftenden
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Vom ärmlichen Tagelöhnerhaus über imposante und repräsentative Fachwerkbauernhäuser bis zum Rathaus mit Lehrerwohnung bezeugen die Wohngebäude die sozialen Unterschiede auf dem Land – auch in den Dörfern gab es »Oben und Unten«. Ein für den Hüttenbau umfunktionierter Webstuhl, das hübsch mit Schablonenmustern verzierte Außenklo, ein Hinterladerofen, der von der
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Weißenhofsiedlung: Unweit der Stuttgarter Kunstakademie blieb eine Mustersiedlung richtungweisender Architektur der Bauhaus-Zeit erhalten. In den 1920er-Jahren zählten die Bauten von Le Corbusier und Mies van der Rohe zur Avantgarde der architektonischen Moderne. Mit kubistischer Strenge setzte man sich von der Naturornamentik des Jugendstils wie vom Prunk der Belle
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Rotterdam erfindet sich neu, Marseille erfindet sich neu: Solche Schlagzeilen liest man, wenn wieder eine Stadt eine Schmuddelecke oder ein Industrieareal mit einem »radikalen« oder »millionenschweren« Umbau zum Aushängeschild umgestaltet. Aus einem ehemaligen Hafengelände eine Flaniermeile zu machen, damit ist Bordeaux nicht Vorreiter, sondern eher Nachzügler. In anderen Städten ermöglichte
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Nationalfeiertag: Was feiert Frankreich genau am »Bastille Day«, wie der französische Nationalfeiertag im englischen Sprachraum heißt? Seit 1880 erinnert die »Fête nationale« einerseits an die Erstürmung der Bastille am 14. Juli 1789 und andererseits an die Fête de la Féderation am 14. Juli 1790. Bei diesem großen »Föderationsfest« wurde
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Seit fast 85 Jahren schon gibt es in L’Île-Rousse eine Kaffeerösterei: Die Torréfaction Franceschini besteht seit 1932. In großen Kaffeesäcken wartet der Rohkaffee aus Äthiopien, Brasilien, Costa Rica, Kolumbien, Nicaragua oder Vietnam auf seine weitere Verarbeitung. Je schonender Rohkaffee zu Röstkaffee veredelt wird, desto besser entwickeln sich die Aromen. Denn ob
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Gabrielle… Leicht nachvollziehbar, dass ich mich frage, nach wem die Pariser Straße benannt ist und was sich hier schon abspielte… Wann immer ich Franzosen kennengelernt und meinen Vornamen gesagt habe, intonierten sie übertrieben raubeinig den Song von Johnny Hallyday, dem französischen Rocker par excellence, der polarisiert und zugleich
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Nachruf auf eine Holzbrücke: Zukünftig müssen Fußgänger und Radler auf die beliebte Brücke mit Knick verzichten, die Bad Cannstatt mit dem Rosensteinpark verband. Seit Anfang Juni 2016 ist die einst zur Bundesgartenschau im Jahr 1977 von Architekt und Bauingenieur Dieter Sengler geplante Neckarbrücke nur noch Geschichte. Als 1836 Frances Trollope
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