Village de caractère: Banne auf einer steilen Anhöhe mit terrassenförmig bebauten Hängen etwas südlich von Les Vans gehört zu den vielen malerischen Bergdörfern der Ardèche. Im 16. Jahrhundert ließ ein lokales Adelsgeschlecht hier eine riesige Festung erbauen, die während der Französischen Revolution zerstört wurde. Nur die Befestigungsmauer und
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Der Bauch von Paris: An der Stelle des legendären »Ventre de Paris«, des einstigen Großmarkts mitten im Zentrum, entstand in den 1970er-Jahren auf der freigewordenen, 5 Hektar großen Fläche das größte Einkaufszentrum der Stadt, angebunden an die größte Pariser Métro- und RER-Station Châtelet, an der täglich rund 750.000
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Die Freiheit grüßt New York: Was macht denn »Lady Liberty« in Paris? Die Freiheitsstatue an der westlichen Spitze der Ile aux Cygnes ist eine verkleinerte Version der New Yorker Figur, jedoch nicht – wie teils fälschlicherweise angenommen – das Modell für die größere Schwester in den USA, sondern
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La Street c’est chic: Paris kann man so sehen – oder so. Bestaunt man mal nicht nur die Auslagen in Schaufenstern oder die Sehenswürdigkeiten, sondern schaut nach oben, entdeckt man an jeder Straßenecke Street-Art, mal witzig, mal als selbstverliebte »Duftmarke«, die das Revier markiert. Klar gibt’s auch große »Murals«
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Italienisches Flair: Der Cours Saleya am Rand der labyrinthischen Altstadt von Nizza ist der lebhafte Marktplatz der Stadt. Den weitläufigen Platz, ein langgestrecktes Rechteck, umgeben zwei Barockkirchen und pastellfarben, kräftig rostrot oder ockergelb getünchte Häuser, deren warme Farbtöne von der Sonne angestrahlt geradezu leuchten – mag auch hier
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Métropolitain: Während der Belle Epoque, der drei Jahrzehnte vor dem Ersten Weltkrieg, war Frankreich ein finanzkräftiges Land. Der im Kaiserreich eingeleitete wirtschaftliche Aufschwung setzte sich fort, und der Aufstieg des Bürgertums schien sich in einer Epoche der Stabilität, des Wohlstands und der Sorglosigkeit zu vollziehen. Der Erste Weltkrieg
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Village de Caractère: Das hübsche mittelalterliche Dörfchen – in der Ardèche erhalten solche Bilderbuchdörfer das Label »Village de Caractère« – schmiegt sich unterhalb einer Burgruine an eine Hügelflanke. Heute wäre kaum mehr als ein großer Steinhaufen übrig, hätte sich nicht vor mehr als vier Jahrzehnten eine Bürgerinitiative gegründet,
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Der längste Schatten der Welt: Teneriffa-Touristen schwärmen vom Schatten des Teide. In 8 Minuten gelangt man mit einer Seilbahn auf den höchsten Vulkan Spaniens, genauer gesagt zur Bergstation Rambleta auf 3.555 Meter Höhe. In den ersten Morgenstunden, wenn die Sonne aufgeht, spielt sich ganz oben am Gipfel ein spektakuläres Naturschauspiel ab: Der Teide wirft seinen Schatten bis aufs Meer. Aus
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»Merkwürdiger als Ägyptens sieben Wunderwerke«: Schwer beeindruckt war Gustav Schwab im 19. Jahrhundert von den sieben imposanten Keltern in Metzingen – und auch heute bestaunt man das prachtvolle Ensemble, das unter Denkmalschutz steht. Einst als Wetterschutz für riesige Kelterbäume errichtet, wurden diese durch moderne Weinpressen überflüssig. Im Weinbaumuseum in
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Wohnzimmer für Flaneure: Die meisten der berühmten, einst weit über 100 Pariser Passagen entstanden zwischen 1820 und 1850. Die glasüberdachten, von Läden gesäumten und künstlich beleuchteten Passagen verdanken sich der damals neuen Konstruktionsweise mit Eisenträgern und Glas, wie sie auch bei Bahnhöfen und Ausstellungshallen wie dem Grand Palais
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Einlass erwünscht: Wem sind sie im Frankreich-Urlaub noch nicht aufgefallen, die Türbeschläge in Form einer Hand? Ob im selben Farbton lackiert wie die massive Eingangstür, aus blank poliertem oder abgewetzten Metall, die typischen Türklopfer in französischen Altstädten sind dekorativ und funktional zugleich: Mit oder ohne Kugel, mit oder
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Altes Eisen: Als in Paris die Jugendstil-Métroeingänge von Hector Guimard noch nicht unter Denkmalschutz standen, wurden viele abgebaut und ausrangiert. Teilweise aber auch verschenkt: So stehen in Moskau (Station Kiewskaja), Lissabon (Station Picoas) und in Mexiko-City (Station Bellas Artes) Originale aus Paris. Die Anregung kam von Jean Drapeau,
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