Adel verpflichtet: Wie viele Schlösser gibt es an der Loire, dreihundert? Eher noch ein paar mehr, wenn man die Adelssitze an den Nebenflüssen wie Indre und Cher mitrechnet. Jedenfalls genug, um jeden Bewunderer prächtiger Renaissance- und Barockarchitektur glücklich zu machen. Die weltweit berühmten Châteaux sind der ganze Stolz
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Aus Italiens und Deutschlands Norden: Der cremeweiße Castelfranco mit leichtem gelbem Schimmer und dekorativen roten Sprenkeln hat die Form einer Rosette und so knackige Blätter wie sein Verwandter, der dunkelrot-violette Radicchio. Wie Chicorée bleibt er hell, weil er vor Licht geschützt heranwächst. Seinen Namen verdankt der Salat der
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Independent-Kino: Im Sommer 1979 habe ich »L’une chante, l’autre pas« (Die eine singt, die andere nicht) im Kino gesehen, und 1992 »Jacquot de Nantes«, also beide Filme, als sie recht neu waren und offensichtlich schnell einen Verleih für Deutschland gefunden hatten. Es gab noch keine Mediatheken, für die
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Esst mehr Obst! Im März ist zwar offizieller Frühlingsbeginn, aber auf frisches Obst muss man noch eine ganze Weile warten. Während im Winter Zitrusfrüchte für Abwechslung sorgen und im Sommer Beeren, Pfirsiche und Melonen Vielfalt auf dem Obstteller garantieren, greift man jetzt im frühen Frühjahr am besten zu
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Frankreichs feine Patisserie: Einst von den kochenden Kollegen als Mehlfresser verspottet, gelten Patissiers heute als Superstars der französischen Kulinarik. Für ihre umwerfend schmeckenden Miniatur-Kunstwerke in immer edleren Boutiquen (aber teils auch an kleinen Ständen in den Bahnhöfen) steht man in Paris inzwischen gern Schlange. Längst ist in Frankreich
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Japanischer Meerrettich: In diesem Salat habe ich den milden Wintersalat Postelein mit fein gehobelten Möhrenstreifen und einer Wasabi-Mayonnaise kombiniert. Durch Wasabi erhält die vegane Salatcreme (auf der Basis von Mandeln statt mit Ei hergestellt) eine pikante Schärfe. Neben der frischen Wurzel gibt es Wasabi als Paste, angerührt mit
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In Saint-Germain-des-Prés: Nach und nach waren alle deutschen Buchhandlungen aus Paris verschwunden, 2020 schloss die letzte. Unweit der Kirche Saint-Sulpice hat die deutschsprachige Literatur nun wieder einen Ort in der französischen Hauptstadt: 2023 hat Sophie Semin-Handke die Buchhandlung Le neuvième pays in der Rue Bonaparte Nummer 84 im
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Die dritte Dimension: In der Ausstellung »La trame de l’existence« in Paris ist gerade das Werk einer großartigen polnischen Bildhauerin und Textilkünstlerin zu »entdecken«. Die Anführungszeichen sollen unterstreichen, dass Magdalena Abakanowicz (1930–2017) vielleicht nur aufgrund ihrer Nationalität, ihres Geschlechts oder ihrer Arbeit mit Textilien schon ein knappes Jahrzehnt
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MDR: Zu den besuchten Gärten im Loiretal gehören Chaumont und sein Gartenfestival, die Gärten von Château de Villandry, Château de Chambord, Château de Valmer, Château de la Bourdaisière, Château du Rivau und dem Château in Amboise – darunter klassische französische Gärten, ein Renaissance-Garten, ein italienischer Garten, ein Märchengarten
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Aufgeräumt: Möglichst viele Zutaten in einer Salatschüssel zu vereinen, führt meist zu einem bunten, aber nicht unbedingt zum besten Ergebnis (außer beim sommerlichen Käsesalat und beim großen Herbstsalat). Lieber sind mir nur drei, vier Zutaten wie hier – für einen leichten, appetitanregenden Salat als Auftakt. Samen und Nüsse
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Avantgardistische Architektur: In den 1920er Jahren entstanden in Paris immer mehr »villa« oder »cité« genannte Privatstraßen mit unterschiedlich gestalteten Einfamilienhäusern. Oft setzte sich ihre Klientel aus Künstlern und Anhängern der Avantgarde zusammen – so auch in der Villa Seurat, einer ruhigen Sackgasse im 14. Arrondissement. Der Architekt André
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Erkundungen: Eigentlich könnte ich hier den Klappentext abschreiben, um zu erläutern, warum es sich lohnt, das Buch von Gregor Hens zu lesen. Nehmen wir nur den ersten Satz: »Städte sind wie Bibliotheken. Wir gehen durch ihre Straßen, ziehen hier und dort ein Buch heraus, blättern und lesen.« Wer
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