NUDELSALAT MIT ERBSEN
Frühling im Januar: Ich habe nur ein ganz kleines Tiefkühlfach, da passt außer dem Eiswürfelbehälter nicht viel rein. Stets vorrätig habe ich daher nur Erbsen und Himbeeren. Tiefkühl-Erbsen verwende ich immer dann, wenn nach Kohl, Wurzelgemüse, Kartoffelgerichten, viel Hülsenfrüchten und Ähnlichem der kulinarische Winterblues unbedingt durch Frühlingsgrün vertrieben werden soll. Aufgetischt wird dann Erbsenrisotto, Nudeln mit grünem Gemüse, grüne Minestrone oder eben ein Salat. Damit dieser italienisch inspirierte Salat nicht wie ein kalt gewordenes Pastagericht schmeckt, verwende ich Mayonnaise – sie macht das Dressing cremiger als Olivenöl.
300 g gegarte Fusilli • 150 g TK-Erbsen • 30 g Pinienkerne
1 Knoblauchzehe • 1–2 EL Basilikumpesto • 2–4 EL vegane Mayonnaise
1–2 EL Zitronensaft • Salz • Pfeffer • 25 g Erbsensprossen • geriebener Parmesan
Und so geht’s: Die Erbsen in eine kleine Schüssel geben, zwei Mal mit kochendem Wasser bedecken und wieder abgießen, um sie aufzutauen. In einer kleinen Pfanne die Pinienkerne ohne Fett goldbraun rösten. Achtung: Das geht sehr schnell, daher aufpassen, dass sie nicht verbrennen. Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In einer Salatschüssel das Pesto, die Mayonnaise, Knoblauch und Zitronensaft vermischen. Die Nudeln und die Pinienkerne hineingeben und den Salat nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Den Salat mit den Erbsensprossen (und nach Belieben mit Parmesan) servieren.
Gut zu wissen: Hier schon mal erwähnt beim Spinatsalat mit Fenchel, aber der Tipp bleibt sinnvoll – Pinienkerne werden schnell ranzig, daher immer nur kleine Mengen kaufen und schnell verbrauchen. Eines meiner Kochbücher empfiehlt, Pinienkerne nur dort zu kaufen, wo es sie im Kühlregal gibt. Hat das jemand schon mal irgendwo gesehen? Ich nicht. Und wie wohl die Anbieter Pinienkerne lagern? Ich teste immer vor dem Einsatz, ob die Pinienkerne noch schmecken…
