Notre-Dame de Paris: Wie viele Menschen weltweit habe ich in der Nacht vom 15. April fassungslos die Nachrichten vom Brand im Dachstuhl von Notre-Dame verfolgt und mitgehofft, dass die Feuerwehr das Inferno in den Griff bekommt. Wären unqualifizierte Vorschläge wie der, Löschflugzeuge einzusetzen, im ersten Entsetzen in die
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Es ist Ostersonntag in der Bretagne: Für eine Woche sind wir hier und wohnen an der Küste, genau dort, wo die Départements Côtes d’Armor und Finistère aneinander grenzen. Sonntags ist Markttag in Plestin-les-Grèves, und da wird auch Ostern keine Ausnahme gemacht. Das Highlight der Woche, wenn es um das Einkaufen von Gemüse
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Stadtviertel in Mode: Noch vor vier, fünf Jahren war die Rue du Château d’Eau keine Adresse. Als die drei Gründer Elsa Coustals, Lino Landau und Denis Geffrault 2014 dort einen Concept Store eröffneten, war das ein echtes Wagnis. Die meisten Rolläden in der Straße waren heruntergelassen, die früher
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Montmartre: Bei der ersten Brust war ich noch unsicher – klebt da wirklich ein Exemplar aus Gips an der Wand oder was soll das genau? Ich hatte in der Rue Norvins Fotos von Le Passe-Muraille machen wollen, dem »Mann, der durch die Wand gehen konnte« nach einer Erzählung vom Marcel
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Ist das schon Spargelwahn? Der erste weiße Spargel in diesem Jahr war selbstverständlich deutscher Spargel – aus dem Schwalmtal, er hatte es also nicht weit bis auf den Kölner Wochenmarkt in Riehl. Allerdings bin ich dem Vorsatz untreu geworden, nur Freilandspargel zu kaufen – so früh im Jahr
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»Vous me faites peur!«: »Sie machen mir Angst,« rief die Verkäuferin entsetzt, als wir auch noch einen geringelten Herrenpulli in XXL an die Kasse brachten. Mein männlicher Reisegefährte hatte sich in Brest zwei Shirts im bretonischen Streifenlook ausgesucht und auch anprobiert. Sie passten ihm in M, und so
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Deutsch-französische Nachbarschaft: In der Gegenwart ist der Grenzverkehr zwischen hiwwe un driwwe, von hüben nach drüben kein Problem, zwischen Elsässern und Pfälzern herrscht gute Nachbarschaft. Doch historisch ging es hin und her: Als Grenzregion waren der südlichste Teil der Pfalz und das Elsass besonders von den Wechselfällen der Geschichte
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Gier nach Grün: Wie jedes Jahr fällt mir nach all den Wintersalaten mit Kohl, Hülsenfrüchten oder Wurzelgemüse irgendwann das Warten auf Frühjahrsgrün zu schwer. Heute habe ich die Nerven verloren und doch schon verfrüht grünen Bio-Spargel gekauft, aus Italien. Im letzten Frühjahr hatte ich ihn mal roh verwendet,
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Vom Borsberg zur Rysselkuppe: Als in Dresden die Sonne endlich mit strahlend blauem Himmel den lang ersehnten Frühling ankündigte, war ich kurzentschlossen in Wachwitz und Loschwitz ein Stück auf dem Sächsischen Weinwanderweg entlang spaziert. Und weil’s so schön war, am Tag darauf gleich noch mal! Das Wegstück durch
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Stadtwinzer: Nachdem am Dienstag gefühlt noch Winter war, kam am gestrigen Mittwoch die Sonne heraus – und kündigte mit strahlend blauem Himmel den lang ersehnten Frühling in Dresden an. Also nichts wie raus und ein Stück laufen. Mit dem Bus 63 ging es nach Altwachwitz, einem einstigen Weinbaudorf,
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Das Auge isst mit: So bekannt wie wahr. Anders als bei meinem schwarzen Grufti-Salat kombiniere ich den schwarzen Reis, nicht zu verwechseln mit wildem Reis, nicht noch einmal mit weiteren dunklen Zutaten, sondern diesmal appetitlicher mit hellem Grün in Form von Avocado, Frühlingszwiebeln und Staudensellerie. Und mit dem
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Quartier im Bahnhofsviertel: Besser geht’s nicht: Morgens kurz vor 7 Uhr mit dem TGV los in Köln, um 10 Uhr am Nordbahnhof, schnell gegenüber das Gepäck deponieren und dann gleich los, Pariser Luft schnuppern – doch mein gebuchtes Zimmer ist so früh sogar schon bezugsbereit! Der zuvorkommende Mitarbeiter an der
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