Gemüse-Ampel: Aus den gelben Bohnen vom Wochenmarkt sollte ein simpler Salat werden, für die grünen Bohnen hatte ich anderes vor, doch dann gab es an meinem Lieblingsstand auch wieder die sensationell aromatischen und dünnwandigen Paprikaschoten, denen ich nie widerstehen kann. Wer jemals solche Paprika frisch aus dem Garten gegessen hat, will
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Unter Tage: Als mit dem Bau der Pariser Métro im Jahr 1898 begonnen wurde, war eine der Planungsvorgaben, die Stationen in geringstmöglicher Tiefe zu errichten. Herausforderungen beim unterirdischen Tunnelbau waren vor allem die Unterquerung der Seine – und die des Montmartre-Hügels. 129 Meter und ein paar Zentimeter hoch
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Perlen aus Muranoglas: Die Treppe unter dem schimmernden Perlenbaldachin mitten auf der Place Colette, direkt vor der Comédie Française, scheint als Eingang in eine Märchenwelt zu führen. Den »Kiosque des Noctambules« der Metrostation Palais-Royal hat Jean-Michel Othoniel gestaltet. Der Pariser Künstler mit Atelier im 3. Arrondissement, dem derzeit bevorzugten
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Papiertiger: Wer ein Faible für besondere Grußkarten hat, wird hier fündig, wer schöne Notizhefte, Kalender und Blöcke liebt, auch. Den kultigen Papeterie-Shop in Paris findet man nicht einfach so, denn er liegt abseits aller touristischen Trampelpfade im 3. Arrondissement. Seit einiger Zeit ziehen in diesen ruhigen Teil des
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Südliches Flair: Am Ende der spektakulären Tarn-Schlucht verlässt man die südlichen Ausläufer des Zentralmassivs und erreicht den Midi. Millau, die lebendige Kleinstadt am Tarn, die sich in einer weiten Ebene ausbreitet, wirkt schon mediterran – von hier sind es nur noch etwas mehr als 100 km bis zum
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Spezialist für Cocottes: Sie stehen in unzähligen Küchen – Cocottes heißen in Frankreich feuer- bzw. ofenfeste Bräter. Beide Begriffe, auch der altertümliche Name Kokotte für eine Halbwelt-Dame, haben dieselbe sprachliche Wurzel (cocotte = Henne, Hühnchen). Schließlich wird der Bräter häufig verwendet, um ein Huhn darin zu schmoren. Genuss
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Bülle, Bülle: Beim Büllefest, das alljährlich am ersten Oktobersonntag in Moos stattfindet, sorgen Büllesuppe, Bülledünne und Büllebrote für das leibliche Wohl – und bilden eine gute Grundlage für Most oder Suser (den neuen, noch jungen Wein). Eine Tradition zum Erntedank, bei der sich alles um die Höri-Bülle dreht,
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Pont d’Arc – Wahrzeichen der Region: In ihrem südlichen Teil hat die Ardèche eine beeindruckende Schlucht aus den Felsen ausgewaschen, der überwältigendste Abschnitt liegt zwischen Vallon-Pont-d’Arc und Saint-Martin-d’Ardèche. Von der kurvenreichen Panoramastraße oben auf der Höhe bieten ein Dutzend Aussichtspunkte einen schönen Blick auf die Flussschleifen, aber am
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Kochen mit Knochen: Der Trend kommt aus New York, und hat via London oder direkt längst auch Deutschland erreicht. Vor der New Yorker Suppenküche »Brodo«, in der Brühe nur aus Knochen gekocht wird, bilden sich Warteschlangen für die »chef-crafted sipping broth« im Kaffee-Pappbecher zum Mitnehmen. Und die britischen
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Eine Frage des guten Geschmacks: Den guten alten Zeiten nachzutrauern, ist meistens töricht. Nur beim Obst könnte man doch geneigt sein, wehmütig zu werden: Früher gab es zahllose Streuobstwiesen rund um Dresden. Sie wurden jedoch immer seltener bewirtschaftet, denn anderswo legte man Monokulturen an und setzte Pestizide und
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Apfelsorte: Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte Landwirt Jakob Fischer in unmittelbarer Nähe seines Hofs in Oberschwaben die später nach ihm benannte Apfelsorte, die teils auch »Schöner vom Oberland« oder »Roter vom Oberland« genannt wird. Der Urbaum steht noch heute als Naturdenkmal im Landkreis Biberach. Die großen und duftenden
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Sonniger Strichcode: Die mehrfarbigen Streifenmuster sind typisch für die Webwaren der »Toiles du Soleil«. Ein echter Blickfang sind die auffälligen Einkaufstaschen in sommerlich-mediterranen Farbtönen, und weil sie so schön sind, habe ich in Paris gleich zwei gekauft. Seit Jahren schon sind sie zwei-, dreimal in der Woche beim
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