Nicht verpassen! Nur noch bis zum 21. Mai, wenn die Ausstellung nicht verlängert wird, sind in der Frankfurter Schirn noch Werke der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930–2002) aus unterschiedlichen Schaffensphasen zu sehen. Etwa ein eigenwilliger, mit farbigen und spiegelnden Mosaikscherben besetzter Totenkopf mit vergoldetem Gebiss aus
More
Schönwettermalerei? »Rue de Paris, temps de pluie«, Paris an einem regnerischen Tag zeigt ein bekanntes Gemälde von Gustave Caillebotte (1848–1894). Im Vordergrund ein angeschnittener Passant mit Zylinder in Rückenansicht, daneben kommt uns frontal ein Paar nahezu lebensgroß entgegen, im Hintergrund überqueren mehrere Personen die Straße – und alle sind
More
Magnet Paris: Schon vor dem Ersten Weltkrieg, nicht erst in den »Goldenen Zwanzigern«, übte Paris eine enorme Anziehungskraft auf Künstler aus aller Welt aus. Viele Juden aus den Ländern Osteuropas flohen zudem vor Antisemitismus und Pogromen in die französische Hauptstadt und genossen die Freiräume und Chancen, die sich
More
Arte: Am 22. Januar 1963 wird zwischen zwei ehemals verfeindeten Ländern, die sich fast ein Jahrhundert lang bekriegt hatten, ein Freundschaftsvertrag unterzeichnet, für Frankreich vom Staatspräsidenten Charles de Gaulle, für die Bundesrepublik Deutschland vom Bundeskanzler Konrad Adenauer. Anlässlich des Rückblicks auf »60 Jahre Elysée-Vertrag« brachten Zeitungen, Rundfunk und
More
Tierisches im Straßendschungel: Wer beim Stadtspaziergang die Augen offenhält, wird feststellen: Paris ist ein Zoo. Für einige Street-Art-Künstler, auf deren gesprayte oder geklebte Motive man in Paris häufig trifft, sind Tiere ihr großes Thema. Dabei haben sie sich vor allem auf Exoten spezialisiert, immer wieder sieht man Tiger,
More
Architektur im Palais de Chaillot: Nicht nur, weil mich Architektur und Stadtplanung interessieren, ist die Cité de l’Architecture eines meiner Lieblingsmuseen in Paris, sondern weil die Dauerausstellung mit Nachbildungen und Abgüssen der wichtigsten Bauplastik und Wandmalereien Frankreichs aus zwölf Jahrhunderten einen außergewöhnlichen Rundgang durch die französische Architekturgeschichte inszeniert.
More
JR Chronicles: Wofür die Initialen JR stehen, verrät die Ausstellung nicht. Der Fotograf und Street-Art-Künstler, der sich hinter Hut und Sonnenbrille verbirgt, arbeitet mit riesigen Schwarz-Weiß-Fotos, bevorzugt Porträtaufnahmen von Menschen am Rand der Gesellschaft, Migranten der Pariser Banlieue, Frauen aus einer Favela in Rio de Janeiro, die ältesten Einwohner:innen
More
Bürotürme für Anzugträger: Ein Wohnviertel ist der Stadtteil La Défense mit seiner Wolkenkratzer-Skyline nicht. Nach der City of London steht das Hochhausviertel an zweiter Stelle der Finanzplätze und gilt als größte Bürostadt in Europa. 1959 wurde als erstes die muschelförmige CNIT-Messehalle (Centre National des Industries et Techniques) nach Plänen
More
Vier-Länder-Region Bodensee: Tempi passati? Europa wächst zusammen – na ja, jedenfalls rund um den Bodensee. Anderswo sollen Mauern errichtet werden – den Verlauf der Landesgrenze zwischen Deutschland und der Schweiz, dem Thurgau und Baden-Württemberg markieren in Konstanz seit 2007 nur noch ein paar Schilder und die 22 Skulpturen
More
Neueste Kommentare