Nach unten schauen: Street-Art taucht meist an Wänden und nur selten unter unseren Füßen auf. Einige Street-Art-Künstler versuchen, dem Handicap, dass eigentlich niemand nach unten schaut, mit Fiktion und Fantasy etwas entgegenzusetzen. Am liebsten tun sich große Löcher auf, eines der größten dieser Katastrophenszenarios in London wurde von einer
More
Bitte lächeln: Fast alle Pariser haben wahrscheinlich schon mal im Vorübergehen ein Wandbild mit auffallendem Schriftzug gesehen, signiert von den Toqué Frères – und unwillkürlich gelächelt. Tatsächlich wollen die beiden Street-Art-Künstler, zwei Brüder aus Nantes, mit ihren Feel-Good-Botschaften den »grauen« Alltag verschönern, und zu ihren Fans gehören auch Anwohner,
More
Unknown Artist: helpful hints welcome. Eine Brust von Intra LaRue habe ich in Lyon entdeckt und mir natürlich die wandhohen Fassadenmalereien von CitéCréation angeschaut, als bekannteste das Fresque des Lyonnais am Fuß des Croix-Rousse-Hügels und die Mur des Canuts oben auf der Anhöhe, das Fresque des Auteurs am Saône-Ufer
More
Noch bis zum 8. Oktober: Mit einem Street-Art-Werk zu Gast in Bordeaux ist der mexikanische Street-Art-Künstler Ruben Carrasco. Er ist Mitgründer des IPAF (International Public Art Festival), eines internationalen Festivals für Muralismo, und arbeitet auch als Tattoo-Artist, Fotograf, Grafikdesigner und Digital Artist. Mehr über Pôle Magnétique und Le M.U.R.
More
Urbane Kunst: Bei ausnahmslos jedem Paris-Besuch laufe ich zur Straßenkreuzung von Rue Saint-Maur und Rue Oberkampf. Und warum? Alle zwei Wochen gestaltet ein Street-Artist die Wand seitlich des Café Charbon neu! Eingeladen vom Pariser Künstlerverein M.U.R. (Modulable, Urbain, Réactif) kamen seit 2007 schon mehr als 360 Künstler, um
More
Montmartre: Bei der ersten Brust war ich noch unsicher – klebt da wirklich ein Exemplar aus Gips an der Wand oder was soll das genau? Ich hatte in der Rue Norvins Fotos von Le Passe-Muraille machen wollen, dem »Mann, der durch die Wand gehen konnte« nach einer Erzählung vom Marcel
More
Urbane Kunst: Eigentlich hatte ich mich am vergangenen Montag beeilt, zur Street-Art-Mauer im Chartrons-Viertel zu kommen, weil ich das Januar-Mural noch erwischen wollte. Doch ich kam zu spät, das Hunde-Bild von Mister Kern war weg, Le M.U.R. bereits komplett weiß überstrichen. Denn das ist ephemere Kunst: Gestern noch
More
La Street c’est chic: Paris kann man so sehen – oder so. Bestaunt man mal nicht nur die Auslagen in Schaufenstern oder die Sehenswürdigkeiten, sondern schaut nach oben, entdeckt man an jeder Straßenecke Street-Art, mal witzig, mal als selbstverliebte »Duftmarke«, die das Revier markiert. Klar gibt’s auch große »Murals«
More
Neueste Kommentare