Der kalte Rinderbraten mit Karotten erschien, von dem Michelangelo unserer Küche auf enorme Geleekristalle gelagert, die durchsichtigen Quarzblöcken glichen. »Sie haben einen Küchenchef allerersten Ranges, gnädige Frau«, sagte Herr von Norpois. »Und das will etwas besagen. Ich habe im Auslande ein Haus ausmachen müssen und weiß, wie schwer
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Mein Lieblingsbuchstabe ist das Q: Unter diesem Titel war im Mainzer Gutenberg-Museum dem Drucker und Verleger Gerhard Steidl im Herbst 2020 eine Ausstellung gewidmet. Zu sehen war dort, dass die sogenannte Cauda, der Schweif des Großbuchstabens, die Schriftgestalter zu unzähligen Varianten inspiriert hat. Dabei ist das Q »mit
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Gefährliche Substanzen: »Im Bier und im Honig, auf Obst und Gemüse, im Gras auf Spielplätzen und sogar im Urin und in der Luft – überall lassen sich mittlerweile Spuren von Pestiziden aus der Landwirtschaft nachweisen.« Im Vorwort zum Pestizidatlas, einer Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Bund für Umwelt und
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Glanz und Glamour der Côte d’Azur: Die britische Journalistin Anne de Courcy hat beeindruckend viel gelesen zu den 1930er-Jahren an der Côte d’Azur – von Sybille Bedford bis zu Simone Veil – und lässt aus zahllosen Augenzeugenberichten den Glamour dieser Vorkriegszeit und den Lebensstil der Reichen und Prominenten
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Ändert sich nichts… Das Buch beginnt mit einer Bestandsaufnahme, bei der sich Katharina Rogenhofer nicht auf die ökologischen Krisen – Artensterben und Treibhauseffekt, Übersäuerung und Erwärmung der Meere, Überdüngung der Böden, Hungersnöte, Wetterextreme und Naturkatastrophen durch den menschengemachten Klimawandel – beschränkt. Die Autorin stellt ohne Umschweife gleich in
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Unesco-Welterbe: Nach einem Ausflug in die Geschichte nimmt sich Elaine Sciolino Zeit für ganz unterschiedliche Aspekte des Flusses, der das Stadtbild von Paris prägt und dessen Ufer in der Hauptstadt seit 1991 zum Weltkulturerbe zählen. Im Kapitel über die Brücken erfährt man Wissenswertes über den Pont Neuf, den
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Automobilität: Neben vielen Menschen, die gern Auto fahren, gibt es auch all jene, die das nicht möchten, es nicht (mehr oder noch nicht) dürfen oder es sich nicht leisten können. Und andererseits diejenigen, die notgedrungen Auto fahren müssen, ohne es zu wollen, weil es anders nicht geht. Wie viel
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Mit einem lauten: »Ach!« blieb Fräulein Ännchen wie in den Boden gewurzelt stehen, als die Vorhänge des Einganges aufrollten und sich ihr die Aussicht eines unabsehbaren Gemüsegartens erschloß von solcher Herrlichkeit, wie sie auch in den schönsten Träumen von blühendem Kohl und Kraut, keinen jemals erblickt. Da grünte
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Überall Verwüstung: Fünf Wochen ist Ré Soupault 1951 im kriegszerstörten und besiegten Deutschland unterwegs, ein bedrückendes Erlebnis – »dieses traurige Land, diese traurigen Menschen, diese Ruinen«. Die frühere Bauhaus-Studentin hat schon als Fotografin und Modedesignerin in Paris gearbeitet, einige Jahre in Tunis gelebt, jetzt ist sie nach Ende des
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How Fabric Changed History: Der englische Untertitel gibt dem Buch der britischen Journalistin eine etwas andere Tendenz – obwohl Kassia St Clair auch über Mode und Design schreibt, will sie in »Die Welt der Stoffe« nicht einfach nur über Textilien plaudern. Stoffe haben die Welt verändert, vorangebracht und
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Riesenbaby mit Appetit: Wer würde Gargantua mit Salat in Verbindung bringen? Wenn der sprichwörtlich gewordene Vielfresser und seine ungeschlachte Familie zum Nachtessen laden, wird dieses aus sechzig Ochsen, drei Färsen, zweiunddreißig Kälbern, fünfundneunzig Hammeln, dreihundert Spanferkeln und Rebhühnern, Schnepfen, Kapaunen, Tauben, Hühnern und Hasen in noch größeren Mengen sowie
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Klotzsche machte unsicher eine Bemerkung über fatale Lebewesen. Sonst aber sei er sehr für die frische freie Natur, besonders für Segelsport … Gretchen seufzte schon wieder. Er brach ab und fragte, ob auch sie die Natur liebe. Ja? Und was sie denn vorziehe: die Berge? die kleinen Lämmer?
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