FRANZÖSISCHE SALATKLASSIKER: GRÜNE BOHNEN

Salade de haricots verts à l’échalote: Gartenfrische Bohnen gibt es auf dem Markt auch jetzt im Herbst noch, gerade vor allem die feinen grünen Prinzessbohnen. Saison haben sie hier in der Bretagne von Ende Juli bis Mitte Oktober. Weil sie besonders jung gepflückt werden, sind die Bohnen fadenfrei, zart und noch sehr dünn – Franzosen unterscheiden sogar noch »fin«, »très fin« und »extra fin«. Frankreich ist mit weitem Abstand vor Italien und Spanien der größte Produzent von grünen Bohnen in Europa, hier wird mit rund 340.000 Tonnen mehr als das Zehnfache der deutschen Menge angebaut. Mit fein gewürfelter Schalotte, Kapern und Senf-Dressing ist der Salat aus frischen grünen Bohnen ein französischer Klassiker. Jeder Franzose verspeist pro Jahr 4 Kilogramm grüne Bohnen, jedoch vor allem aus der Konserve oder Tiefkühltruhe (in denen der Großteil der nationalen Produktion landet).

 

200 g grüne Prinzessbohnen • 1 Schalotte, geschält und fein gewürfelt

½ Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt • 1 TL Dijon-Senf

1 EL Weißweinessig • 2 EL Olivenöl • 1 EL Mayonnaise

Meersalz • frisch gemahlener Pfeffer • 1 EL Kapern

 

Und so geht’s: Die grünen Prinzessbohnen in sprudelnd kochendem Wasser 5–6 Minuten garen. Während die Bohnen kochen, aus den restlichen Zutaten bis auf die Kapern, ein Dressing aufschlagen. Die Bohnen abgießen, kurz kalt abschrecken, damit sie knackig bleiben und ihre Farbe behalten, und noch warm mit dem Dressing und den Kapern vermischen.

 

Prinzessbohnen: Frische Bohnen verbraucht man möglichst innerhalb von zwei Tagen und bewahrt sie im Gemüsefach des Kühlschranks auf, damit sie nicht austrocknen. Sie haben nur 30 Kalorien pro 100 Gramm und schmecken außer warm als Beilage zu Fisch und Fleisch oder pur im Salat auch als provenzalische Variante mit Tomaten, schwarzen Oliven, Eiern und gerösteten Brotwürfeln oder im Kartoffelsalat.

Salatzutaten

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