AUBERGINE UND ZUCCHINI MIT FETA

Aubergine und Gurke: Das wollte ich dann doch nicht ohne Weiteres auf sich beruhen lassen! Im ersten Versuch mit der Kombination von Auberginen und Gurke – gegrillte Auberginen mit Tomaten-Gurken-Salat  – hatte ich das Ergebnis nicht wirklich gemocht. Die Empfehlung aus einem meiner Orient-Kochbücher hatte mich nicht überzeugt. Die sehr wasserhaltige Gurke mit Aubergine einfach »in einen Topf zu werfen«, also in eine Salatschüssel, ist für mich auch nach wie geschmacklich vor nicht nachvollziehbar. Aber ich habe den Dreh raus! Getrennt servieren mit Gurken-Joghurt-Raita, zusammen essen! Für 2 Personen:

 

2 kleine Auberginen • 1 kleine (gelbe) Zucchini

150 g Feta • 4 EL Olivenöl • 1 Saft von 1 Zitrone

 

Und so geht’s: Ich habe also Aubergine und Gurke getrennt – zumindest bei der Zubereitung. Statt beide Zutaten gewürfelt oder in Scheiben geschnitten zu mischen wird hier die Aubergine (und die Zucchini) gegrillt und die Gurke landet gerieben oder gewürfelt im Joghurt. Chemiker Thomas Vilgis könnte vielleicht erklären, warum es unterschiedlich schmeckt, wenn doch beides am Ende zusammen gegessen wird. Ich vermute, dass es am Wassergehalt liegt. Die Gurke habe ich geschält, längs geviertelt, von den Samen befreit, gewürfelt, mit Salz in einem Sieb abtropfen lassen und erst dann mit dem Joghurt gemischt. Zu gegrillten Auberginen und Zucchini mit Feta, mariniert mit etwas Zitronensaft, schmeckte das tatsächlich richtig gut.

 

Raita: Der indische Joghurt-Dip ähnelt dem griechischen Tsatsiki, aber er kommt mal mit, mal ohne Knoblauch aus und ist auch flexibler in der Wahl der zugefügten Gemüse. Jedenfalls muss es nicht immer Gurke sein – Raita wird auch mit anderen Gemüsen wie Paprika, Möhren, Tomaten oder Zwiebeln sowie Kräutern wie Koriander und Minze zubereitet. Raita schmeckt zu Curry oder Gegrilltem oder wie hier als eine Art Salatdressing.

 

 

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