NUDELSALAT MIT OFENTOMATEN

Grün-weiß-rot: Pasta und sommerreife Tomaten – das passt auch kalt im Salat gut zusammen. Einen Teil der Tomaten vorher im Ofen zu rösten oder zu grillen, macht sie noch süßer und besonders köstlich. Dem Salat verpassen sie so einen aromatischen Schub. Und salziger Feta, die fruchtig-säuerlichen grünen Tomaten mit ihrem festen Fruchtfleisch, viel Basilikum und würziger Rucola mit etwas Schärfe und leichter Bitternote sorgen für den Kontrast zur Karamellnote der roten Tomaten. Wäre da nicht der Feta, könnte der Salat in den italienischen Nationalfarben auch als echter Italiener durchgehen. Verwenden Sie Bocconcini, die kleinen Mozzarellakugeln, anstelle des Feta und geröstete Pinienkerne anstelle des Buchweizens, wenn es ganz landestypisch werden soll. Für 3–4 Personen:

 

180 g Gnocchetti sardi • 3 Knoblauchzehen

650 g Tomaten (450 g Kirschtomaten und 200 g Mini-Romatomaten) • 2 grüne Tomaten

1 TL Zucker • 1 TL Chiliflocken

1 großes Bund Rucola • 2 Bund Basilikum, Blättchen abgezupft • 1 Frühlingszwiebel

8 EL Olivenöl • 3 EL Tomatenessig  • Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer

150 g Feta, zerbröckelt • 1 EL gerösteter Buchweizen

 

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen, dabei die drei Knoblauchzehen geschält ins Kochwasser geben (und anschließend heraussuchen und durchpressen). Zwei Drittel der Tomaten halbieren und die Samen herausdrücken. Die Tomatenhälften mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform geben, mit 3 EL Olivenöl beträufeln und mit dem Zucker und den Chiliflocken bestreuen. Bei 180 °C im Backofen 30 –40 Minuten rösten.

Rucola und Basilikum in feine Streifen schneiden, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe. Die Restlichen Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln.

In einer Schüssel Nudeln, 5 EL Olivenöl, Tomatenessig, die gepressten Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer vermischen. Die frischen Tomaten und die Ofentomaten sowie Rucola, Basilikum und Frühlingszwiebel unterheben. Mit dem Feta und dem Buchweizen bestreuen.

 

Gnoccetti sardi und Tomatenessig: Die kleinen muschelförmigen Nudeln, die auf Sardinien auch Malloreddu heißen, verwende ich gerne für Salat, seit ich ein Rezept von Jamie Oliver damit gemacht habe. Er gibt den Knoblauch gleich mit ins Kochwasser, sodass sie den Geschmack annehmen. Anschließend wird er in die Vinaigrette gepresst. Die aus Hartweizengrieß hergestellten Malloreddu werden auf einem geriffelten Brett gerollt, wodurch das typische Rippenmuster entsteht. Tomatenessig wird aus frisch gepresstem Tomatensaft vergoren. Ich verwende ihn gern für sommerliche Rezepte mit Tomaten, um deren Geschmack noch zu unterstützen.

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