HERBSTSALAT: BIRNE STAUDENSELLERIE AVOCADO RUCOLA PISTAZIEN

Birnenzeit: Bevor die Saison wieder vorbei ist, kommt noch ein Salat mit Birne auf den Tisch. Ich esse Birnen roh am liebsten, will am Wochenende aber auch noch Birnenmus einkochen. Ein Klassiker wäre dieser Salat mit Birne, Staudensellerie, Walnüssen und einem Blauschimmelkäse wie Roquefort. Ich hab ihn mal abgewandelt mit dem, was da war: Also Birne und Staudensellerie, Pistazien statt Walnüssen, kein Käse. Dafür hatte ich noch etwas Dressing übrig vom Vortag sowie auch die Granatapfelkerne aus einer Hälfte der Frucht.

 

2 Stangen Staudensellerie • 1 Avocado • 1 Birne • ½ Bund Rucola

1 EL Berberitze  • Saft und Abrieb von ½ Zitrone • 2 EL Arganöl • Salz, Pfeffer

2 EL gehackte Pistazienkerne • Kerne von ½ Granatapfel

 

Den Sellerie in Scheiben schneiden. Die Avocado vom Stein und die Birne vom Kerngehäuse befreien, beides in dünne Spalten schneiden. Rucola in mundgerechte Stücke schneiden. Berberitze im Dressing etwas quellen lassen. Alle Zutaten auf zwei Tellern anrichten, mit dem Dressing beträufeln und abschmecken.

 

Berberitzen und Pistazien: Das Aroma der getrockneten Berberitzenbeeren erinnert an Johannisbeeren mit einer süß-herben Note. Im Mörser zerdrückt, kann man sie auch wie ein Gewürz verwenden und Hack oder Marinaden damit würzen. Die ganzen getrockneten Beeren in Butter oder Öl gebraten passen auch gut in orientalische Reisgerichte. Die grünen Pistazienkerne wandern vor allem in Süßspeisen von Eis über Baklava, Cassata und Halva bis zum weißen Nugat, doch sind sie auch gesalzen ein feiner Snack. Nicht nur in der echten Mortadella stecken sie, sondern gehören auch in manches Pilaw-Rezept oder machen sich zusammen mit Datteln, Zitronenschale und Thymian gut als Füllung für Kalbsinvoltini. Eigentlich sind Pistazienbäume im Nahen Osten heimisch, doch die besten ihrer Steinfrüchte kommen heute aus Sizilien, wo die Araber sie schon im 10. Jahrhundert einführten. Gut zur Geltung kommt der mandelartige, zugleich kräftig-würzige Geschmack auch mit einem Pistazienpesto zu Pasta.

 

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