GRIECHISCHE SALATKLASSIKER: KRAUTSALAT

Zitronig: Die wohl leichteste Variante eines Krautsalats kommt aus Griechenland. Mit Zitronensaft und wenig Olivenöl angemacht, ist ein »Lachanosalata« eine knackig-frische Angelegenheit und schmeckt obendrein richtig gut. Wird statt robustem Weißkohl der zartere Spitzkohl verwendet, hat der Salat keinerlei deftige Schwere – und auch wenig Ähnlichkeit mit dem Krautsalat, der in Imbissbuden ein tristes Dasein fristet und vielleicht schon »tafelfertig« aus großen Plastikbehältern stammt. Für 2 Portionen:

 

½ Spitzkohl (etwa 380 g) • 1 Stange Staudensellerie • 1 Möhre

2 EL Olivenöl • Saft von ½ Zitrone • 1 TL Zitronenabrieb

½ Bund glatte Petersilie • Meersalz • frisch gemahlener Pfeffer

 

Und so geht’s: Den Spitzkohl vom Strunk befreien, in Achtel und dann in sehr dünne Streifen schneiden oder hobeln. Den Staudensellerie (mit den grünen Blättern, wenn sie ansehnlich sind) in kleine Würfel schneiden. Die Möhre schälen und mit einer Reibe fein raspeln. In einer Salatschüssel Olivenöl, Zitronensaft und -abrieb, Salz und Pfeffer vermischen. Den Spitzkohl und den Staudensellerie hinzufügen und den Krautsalat etwas ziehen lassen. Die Petersilie fein hacken und unter den Salat mischen. Auf zwei Tellern mit den Möhrenraspeln anrichten.

 

Vegetarische Rezepte aus Griechenland: Im Sommer könnte ich durchaus jeden Tag einen griechischen Bauernsalat essen, ohne Lust auf Abwechslung zu verspüren. Den besten Salat aus einer griechischen Küche habe ich aber bei einem Peloponnes-Urlaub bekommen, das Wildgemüse »Chorta«. Je nach Saison werden dafür unterschiedliche Pflanzen gesammelt, etwa Löwenzahnarten und Sommerportulak. Das Wildgemüse wird gegart und mit Olivenöl und Zitronensaft als Salat angerichtet. In »Tante Poppis Küche« empfehlen die beiden Autorinnen des Kochbuchs als Ersatz Löwenzahn oder Rote-Bete-Blätter.

Spitzkohl griechischer Krautsalat