TÜRKISCHER BULGURSALAT: KISIR

Afiyet olsun! Der in der Türkei und im Vorderen Orient beliebte Bulgur wird aus Hartweizen gewonnen, der geschält, vorgegart, getrocknet und zu grobem oder feinem Grieß geschrotet wird. Er muss nicht gekocht werden, sondern nur in heißem Wasser oder Brühe quellen. In türkischen Läden bekommt man ihn grob (pilavlik), fein (kisirlik) oder extrafein (köftelik). Der vegetarische Bulgursalat Kısırerhält seine rötliche Farbe durch Tomaten-Paprikamark, lecker machen ihn die hinzugefügten Kräuter (allerdings enthält die türkische Variante deutlich weniger Petersilie als die verwandte libanesische Tabouleh). Er kann auch in kleinen Salatblättern von Romana-Salatherzen angerichtet werden, die dann gleich als Löffel benutzt werden. Wer auf Schärfe lieber verzichten möchte, lässt Chiliflocken oder frische Chili einfach weg. Guten Appetit!

 

100 g feiner Bulgur (Ksirlik) • 2 rote Spitzpaprika

4 Lauchzwiebeln • 6 kleine Tomaten

1 Bund Dill • 4 Stängel Minze • 1 Bund Petersilie

Saft von ½ Zitrone • 2 EL Tomaten-Paprikamark (biber karışık salça)

2 EL Olivenöl • 1 EL Granatapfelsirup (nar ekşisi) • Salz

½ TL Pul Biber (Chiliflocken), alternativ 1 TL Harissa oder 1 frische, fein gehackte Chilischote (nach Belieben)

 

Und so geht’s: Den Bulgur in eine kleine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen, sodass er fingerbreit bedeckt ist, die Schüssel abdecken und den Bulgur 15 Minuten quellen lassen. Anschließend mit einer Gabel etwas auflockern. Die Paprika von Stielansatz, Samen und Scheidewänden befreien und fein würfeln. Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Die Tomaten fein würfeln. Dill, Minze- und Petersilienblättchen fein hacken. Alle Zutaten samt Zitronensaft, Tomaten-Paprikamark und Granatapfelsirup sowie das Olivenöl vermischen. Zurückhaltend mit Salz und Pul Biber, Harissa oder frischer Chili abschmecken. Vor dem Servieren noch etwa 20 Minuten ziehen lassen.

 

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