DUMONT DIREKT PARIS

Neu im Januar: Die zweite Auflage meines Paris-Reiseführers, erschienen im DuMont-Reiseverlag in der Direkt-Reihe, ist im Buchhandel erhältlich. Direkt ist dabei ein Schlüsselwort: direkt in das Stadtleben eintauchen, direkt mittendrin sein, direkt die Highlights und Hotspots kennenlernen, direkt ein Zuhause auf Zeit oder ein behagliches Hideaway zum Übernachten buchen, direkt Lieblingsorte und nette Lokale verorten – direkt Reiselust erleben. Mein Part als Autorin ist dabei, das Verlagskonzept so füllen, dass aus Reiselust nicht Reisefrust wird und ganz persönliche Tipps zu geben, die aber nicht meine individuellen Vorlieben widerspiegeln, sondern Sie/Dich/Euch mit auf eine Entdeckungsreise nehmen.

Aktuell: Weil sich in einer Metropole wie Paris dauernd Dinge ändern, habe ich neue Adressen für Lokale und Hotels eingefügt, Öffnungszeiten und Preise und auch alles andere überprüft. Rive Gauche und Rive Droite, Versailles und Montmartre, Louvre und Eiffelturm, alte Arbeiterquartiere, elegante Luxus- und neue Trendviertel, Aussichtspunkte und Künstler-Ateliers, glasüberdachte Passagen oder grandiose Museen, das sind schon viele gute Gründe, nach Paris zu reisen. Neu im Buch sind das Joyce Astotel, nur eins von mehreren preisgünstigen Hotels der Astotel-Gruppe, die Maison Plisson zum Einkaufen und Essen, stellvertretend für viele neue Lokale mit dem Anspruch, regional, möglichst biologisch und nachhaltig zu wirtschaften. Und unter den Bars steht Candelaria stellvertretend für den Trend, Speakeasy-Atmosphäre zu schaffen, als gäbe es noch Prohibition. »Stellvertretend« – das zeigt das Dilemma: Nie kann ich alle spannenden neuen Hotspots in so ein schmales Bändchen aufnehmen. Andererseits: Alle bewährten Adressen, die blieben, sind echte Empfehlungen aus der Fülle der 1500 Hotels und knapp 14000 Restaurants. In meinem Leben schaffe ich es zwar nicht mehr, alle zu testen, aber es sind doch jährlich erheblich mehr, als dann ins Buch dürfen.

Mein aktueller Tipp: Hinfahren! Es ist jetzt deutlich weniger voll als im Sommer! Gefühlt (was war es schon nass!) ist der Januar der regnerischste Monat in Paris (die Meteorologen sagen Jan., Mai, Dez.), da rate ich ab, aber demnächst ist der Monat ja auch schon wieder um. Und dann ist in Frankreich auch schon bald wieder Frühling – er beginnt in Paris deutlich eher als in Deutschland. Mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 15,6 Grad Celsius ist das Klima relativ mild, im Februar und März sind Werte von 8–12 Grad keine Ausreißer. Draußensitzen ist dann für den Pariser / die Pariserin schon wieder der Normalzustand (allerdings: ab Februar werden überall die Heizpilze rausgestellt, das hilft).

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