ÜBER GK

Willkommen! Bienvenue! 

Selfie8Auf Zwischenstopp stehen ganz persönliche Reise- und Speisetipps, die ich von unterwegs mitbringe. Meine Reiseführer aktualisiere ich zwar jährlich, aber auch zwischendurch ändern sich Dinge. Vor allem aber entdecke ich vor Ort meist einiges mehr als in einen gedruckten Reiseführer hineinpasst. So kann ich beispielsweise in meine Parisbücher gar nicht jede gute Patisserie mit tollen Törtchen und Macarons aufnehmen – dafür gibt es viel zu viele. Doch oft sind es ja gerade die netten kleinen Entdeckungen, die aus einem Städtetrip ein perfektes Wochenende werden lassen.

Im Blog geht es daher auch um die kleinen Dinge und »Hidden Spaces«: Neben klassischen Hoteltipps und den Sightseeing-Top-Ten erkunde ich Museen und Parks, empfehle Bäckereien und kleine Märkte ebenso wie Imbisse, Cafés und Bars, gebe Spartipps und verrate, wo ich was am liebsten einkaufe, besuche Winzer und Obstbrenner, lese Reiseliteratur oder Krimis, die vor Ort spielen, und teste Kochbücher, Reisekarten und Stadtpläne. Und weil man das heutzutage schon betonen muss: Meine Reisen zahle ich selbst, weder von Airlines noch von Hotels, Restaurants oder Winzern lasse ich mich einladen, jedes Produkt oder Buch, das ich empfehle, habe ich mir selbst gekauft, auch von Touristbüros werde und wurde ich in keinem Fall finanziell oder durch Pressereisen unterstützt (allerdings greife ich gerne auf ihr für jedermann zugängliches Informationsmaterial zurück).

Autorin3Zum Reisen und Schreiben gebracht hat mich…

… der Wunsch, Sprachen vor Ort zu lernen. Frankophil war ich schon als Schülerin, gleich meine erste Sprachreise im Alter von 15 Jahren führte mich nach Paris. Als Studienfach habe ich dann auch die Romanistik gewählt, ein wunderbares Jahr lang war ich dafür mit einem Stipendium in Tours an der Loire. Seither reise ich so oft wie möglich nach Frankreich, insbesondere mehrmals im Jahr nach Paris, Bordeaux, Straßburg, Korsika. Meine schönsten Reiseerinnerungen verdanke ich dem Frühsommer und Herbst in Korsika, dem Sommer in der Bretagne, einer Tour an der gesamten Atlantikküste entlang von La Rochelle bis zu den Pyrenäen, Ausflügen ins Hinterland der Côte d’Azur, Wanderungen an der Dordogne und auf den Vulkanen des Zentralmassivs, Paddel- und Radtouren rund um Ardèche- und Tarn-Canyons, und ich liebe neben Paris auch Bordeaux und Lyon – beide gehören zum Unesco-Weltkulturerbe und sind unbedingt eine Reise wert.

Selfie4Frankophil und heimatverbunden

Auch zum Schreiben kam ich über die Sprache, mein erstes Buch war ein Französisch-Sprachführer, erst anschließend kamen Frankreich-Reiseführer dazu. Und noch später deutsche Städte und Regionen – erst die Neugier auf Land und Leute im Nachbarland brachte mich dazu, meine Augen auch in Sachsen, Baden und Württemberg richtig weit aufzusperren. Seither entdecke ich, wie schön die Sächsische Schweiz, die Schwäbische Alb und der Bodensee sind, ich bin gerne in Dresden, Stuttgart und Konstanz, wandere am Albtrauf und im Pfälzer Wald. Schade, dass ich weder Sächsisch noch Schwäbisch kann…

Autorin5Wenn ich unterwegs bin, packe ich …

…das Handwerkszeug als Autorin ein, also Notebook, Kamera, Notizbuch, Stift und iPhone plus stapelweise Ladegeräte, Karten, Stadtpläne sowie das Arbeitsexemplar meines Reiseführers. Unentbehrlich: Bequeme Schuhe, denn ich lege beachtliche Strecken zu Fuß zurück, so entdeckt man am meisten. Ebenso unentbehrlich: gute Vorbereitung, denn »man sieht nur, was man weiß«, also sind auch Zeitungsausrisse, Notizen und To-Do-Listen dabei. Obwohl man beim Herumstreifen ohne Ziel oft die besten Entdeckungen macht.

 

Selfie1In meinem Koffer, wenn ich zurückkomme…

… ist nach Frankreich-Reisen immer Kulinarisches, etwa die ausgefallenen Senfsorten von Maille, die man in Deutschland nicht bekommt. Außerdem Fleur de Sel, ein ganzes Kilo Tee von meiner Lieblingssorte French Breakfast von Mariage Frères, Walnuss-, Haselnuss- und Mandelöl, die Gewürzmischung Ras el-Hanout, die Anis-Bonbons aus Flavigny, Macarons aus Paris oder Canelés aus Bordeaux, Bio-Rosé aus der Ardèche, roter Reis aus der Camargue, kandierte Früchte aus Nizza…

… in Deutschland gibt es mindestens ebenso viele regionale Spezialitäten, die ich gerne einkaufe, die Brände aus alten Obstsorten von Augustus Rex in Dresden und alkoholfreier Prisecco von Jörg Geiger in Schlat, Wein von Winzern aus Württemberg, Baden und der Pfalz, Alblinsen und Albzarella…

Selfie7Was ich noch vorhabe…

So wie Groundhopper Fußballstadien sammeln, will ich in möglichst vielen schönen Frei- und Hallenbädern Deutschlands und Frankreichs mal schwimmen gewesen sein

Toll finde ich, Leute kennenzulernen, die ihr Ding durchziehen, Winzer, Obstbrenner, Köche mit Ambitionen und Respekt vor Lebensmitteln, Kaffeeröster, Teehändler, Käse-Affineure und viele andere Unternehmer, die Leidenschaft mit ihrem Produkt verbindet

Am ganzen Albtrauf entlang wandern, auf Golfplätzen in den Alpen spielen, Strandspaziergänge an Nordsee und Atlantik, Segeltörns im Mittelmeer, Langlauf im französischen Jura

Ich engagiere mich…

… seit mehr als 25 Jahren bei den Bücherfrauen, dem Netzwerk von Frauen aus der Buchbranche. Nach acht Jahren intensiver ehrenamtlicher Tätigkeit als Städtesprecherin in Köln, im bundesweiten Vorstand als zweite und erste Vorsitzende sowie im Beirat steuere ich momentan nur ab und zu Blogbeiträge bei.

Und was schon hinter mir liegt…

Ein Studium der Germanistik und Romanistik in Marburg, Tours (Frankreich) und Bielefeld, Promotion in Köln, Volontariat im DuMont Buchverlag und mehr als zwei Jahrzehnte in renommierten Verlagen, mit Stationen als Lektorin, Produktmanagerin und Teamleiterin im DuMont Reiseverlag, bei Artemis&Winkler/Patmos, Egmont und Dorling Kindersley.